Mittwoch, 16.04.2008 09:07

Praxistest: Der Cowon A3 als mobiler Fernseher

aus dem Bereich Computer
13,3 Zentimeter breit, 7,9 Zentimeter hoch und 2,2 Zentimeter flach – so klein kann Fernsehen sein. Der Cowon A3 hat die Nachfolge des A2 angetreten, der im Jahr 2006 mit dem IF Product Design Award ausgezeichnet wurde. Der koreanische Hersteller hat trotz der alten Optik den Player mächtig aufgewertet: Die Software wurde verbessert, der Funktionsumfang erweitert und der verfügbare Speicherplatz vergrößert. Ein optional erhältliches DVB-T-Modul verwandelt ihn in einen vollwertigen TV-Ersatz, zudem arbeitet im Inneren des Taschenspielers nun ein leistungsfähiger TI Davinci Chip-Satz. Dass Cowon von seinem A3 überzeugt ist, steht außer Frage, immerhin belässt es das Unternehmen nicht länger bei der Bezeichnung "Portable Media Player" (PMP), sondern setzt wie selbstverständlich ein "Extreme" davor. Wie "extrem" der A3 wirklich ist, hat die Redaktion von onlinekosten.de in einem Praxistest herauszufinden versucht.

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Keine Anschlussprobleme

Typisch für den A3 ist seine multimediale Funktionsvielfalt. Kein Wunder also, dass Cowon den Player mit reichlich Schnittstellen gesegnet hat. Auf der linken Seite befinden sich der Kopfhörereingang und der Anschluss für das Netzteil. Unter einer diskreten Kunststoffklappe kommen zudem ein AV-Aus- und Eingang sowie ein Comp/S-Videoanschluss für die Wiedergabe und Aufnahme zum Vorschein. Zum Datentransport vom Computer und zurück dient eine USB 2.0-Schnittstelle. Auf der oberen Seite befinden sich ein integriertes Mono-Mikrofon und zwei kleine Lautsprecher, die jedoch ein wenig schwach auf der Brust sind.

Multimedial brillant

Cowon-A3.jpg
Brillantes Breitbild für die Westentasche. Bild: Cowon
Auffallend ist sein kristallklares Display, das auch bei beträchtlicher Umgebungsbeleuchtung noch ein hervorragendes Kontrastverhältnis zu bewahren weiß. Der vier Zoll große TFT-Bildschirm verfügt über eine Auflösung von 800x480 Bildpunkten und bietet damit ein komfortables 16:9-Breitbildformat. Für ein streifenfreies Filmerlebnis hat Cowon die Pixelgröße auf je 0,108 Millimeter reduziert, die 16,7 Millionen darstellbaren Farben sorgen dabei für die richtige Brillanz des Bildes. Damit es zu keinen Kompatibilitätsproblemen kommt, hat der A3 bis zum HD- Videokompressionsverfahren H.264 eine ganze Reihe von Video-Codecs mit an Bord und spielt unter anderem AVI, WMV, ASF, MP4, OMG und MTV. Theoretisch kann der Player HD-Filme mit einer Auflösung von bis zu 1280x720 ruckelfrei wiedergeben.

Wem der Bildschirm auf die Dauer zu klein ist, der kann alternativ die Videosignale per Component-Output verlustfrei an einen Fernseher senden lassen. Dies ist auch umgekehrt möglich: Von einer beliebigen Quelle (DVD-Player, Camcorder oder Videorekorder) werden Videos ohne Qualitätsverlust direkt auf den Cowon aufgenommen – per Knopfdruck sofort oder später per Timer. Der A3 wandelt das Signal simultan in eine MP4-Datei um.
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    Zuletzt kommentiert von KlausKlausi am 16.04.2008 um 11:28 Uhr
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