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Samstag, 22.03.2008 08:01

Adobe kündigt Kopierschutz für Flash-Videos an

aus dem Bereich Sonstiges
Der Softwarehersteller Adobe hat die Verfügbarkeit des Flash Media Rights Management Servers angekündigt. Damit können Unternehmen ihre Videos, die im Internet im Flash-Format zur Verfügung gestellt werden, mit Kopierschutzmaßnahmen versehen.

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Misserfolg in der Musikbranche

Das Thema Digital Rights Management (DRM) hat vor allem in der Musikbranche in der Vergangenheit für viel Diskussionsstoff gesorgt. Nachdem sich die großen Studios nun entschieden haben, auf DRM bei Musik zu verzichten, da es geschäftsbehindernd wirkte, bringt Adobe die Schutzmaßnahmen auf die Videoebene. Als neue Zielgruppe sieht man hier vor allem Medienunternehmen, die ihre Inhalte vor einer unkontrollierten Verbreitung schützen wollen, heißt es von dem Unternehmen. Das Flash-DRM-System lasse sich in bestehende Workflows integrieren und unterstütze Ausgabeplattformen wie beispielsweise Microsofts Media Player. Anwender haben weiterhin die Möglichkeit, hochauflösende Inhalte ohne Beschränkungen über Adobe-Software bereitzustellen. Für Drittanbieter wird das System jedoch nicht geöffnet.

Kopierschutzfunktion fraglich

Ob die Sicherungsmaßnahmen die illegale Verbreitung von Inhalten tatsächlich verhindern kann, bleibt allerdings dahin gestellt. Denn nach Ansicht der Electronic Frontier Foundation (EFF) müsse selbst Adobe wissen, dass DRM als Schutz gegen Urheberrechtsverstöße nur vordergründig wirke. Die Intention mit der Einführung sei überhaupt eine ganz andere, hießt es in einem Statement der EFF. Denn mit einem DRM-System gibt man den Rechteinhabern eine wirksame gesetzliche Waffe nach US-Recht in die Hand - egal, ob der Kopierschutz wirksam ist oder nicht. Denn laut dem Digital Millennium Copyright Act steht jede Umgehung eines Kopierschutzsystems unter Strafe.
Michael Friedrichs
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 DRM "Diese "DVD" ist durch technische Maßnahmen geschützt" (1 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von mikky am 22.03.2008 um 13:26 Uhr
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