Wie es aussieht, könnte die Alleinherrschaft des beliebten
Eee PC von Asus im Segment der günstigen Mini-Notebooks in Zukunft ein Ende haben. Immer mehr Hersteller wollen Billig-Laptops auf den Markt bringen, um sich ein Stück vom Kuchen abzuschneiden, darunter zum Beispiel
Gecube mit dem Genie oder
Elonex mit dem One. Die Gemeinsamkeit der beiden: Kinder sind die Hauptzielgruppe. Auch der Classmate von Intel wurde ursprünglich für Kinder in Entwicklungs- und Schwellenländern konzipiert. Nun soll das billige Notebook jedoch auch in anderen Ländern angeboten werden.
Auf dem Weg nach Europa
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, soll der Classmate "bald" auch in den USA und in Europa verkauft werden. Dies teilte die zuständige Managerin bei Intel, Lila Ibrahim, mit. Obwohl Intel das Gerät konzipiert habe, würden andere PC-Hersteller die Produktion des Classmate übernehmen. Um wen es sich dabei im Detail handelt, ließ die Managerin offen. Das Notebook werde bereits an Schulen in den Vereinigten Staaten und in Australien getestet. In Indien, Indonesien und Mexiko seien die Laptops bereits auf dem Markt. Wie Reuters weiter berichtet, hat Intel schon einen zweiten Classmate entwickelt und gerade mit der Arbeit an einer dritten Version begonnen.
Technische Details nannte Intel noch nicht. Die Managerin erwähnte lediglich, dass die Hersteller mit der zweiten Generation des Classmates mehr Möglichkeiten für den Verkauf im Einzelhandel hätten. So sollen Laptops mit verschiedenen Displaygrößen, unterschiedlichen Festplattenkapazitäten und auch Kameras möglich sein. Der Preis soll bei unter 300 US-Dollar liegen, was rund 195 Euro entspricht.