Die Dateien landen anschließend im MP3-Format im gewählten Zielordner, jeweils sortiert nach der Radiostation und fertig beschriftet samt Songtitel und Interpret. Lieder, die der Streamripper nicht komplett aufgenommen hat, packt er zur besseren Übersicht in einen gesonderten Ordner namens "incomplete" und auch Jingles werden separat abgespeichert.
Schnitt überprüfen und anpassen
Bei der ersten Nutzung sollte anfangs eine der MP3-Dateien angehört werden, um zu prüfen, ob der Schnitt in Ordnung ist. Falls ein Stück des vorherigen oder folgenden Songs mit dabei ist oder ein Teil fehlt, können die Einstellungen über
Splitting angepasst werden. Mit
Search Window kann man einen Puffer für den Schnitt festlegen und über
Padding zusätzliche Zeit am Anfang und Ende der einzelnen Titel einblenden. Um auf der Festplatte noch Platz für andere Daten übrig zu lassen, lässt sich über
Connection auch ein Download-Limit in Megabyte einstellen. Darüber hinaus sind weitere Optionen für das Aussehen des Streamrippers vorhanden. Ist das Standard-Grau zu langweilig, können über
Skins noch zwei Oberflächen ausprobiert werden. Wem das nicht reicht, der kann über die
Website weitere Designs suchen.
Kostet keinen Cent: MP3s mit Winamp und Streamripper.
Screenshots: onlinekosten.de.
Als Fazit kann festgehalten werden, dass sich nach einigen Stunden schon eine gute Auswahl an MP3s auf dem Computer befindet. Der Streamripper ist sehr einfach zu bedienen, hat jedoch zwei Nachteile. Zunächst ist es schwierig, wenn der Nutzer auf der Suche nach einem bestimmten Lied ist. Über die integrierte Suchfunktion auf der SHOUTcast-Website kann zwar nach Titeln gefahndet werden, allerdings gibt diese aufgrund der Live-Streams nur Stationen aus, die den Song zurzeit spielen. Bei diesen fehlt dann logischerweise hinterher immer ein Stück. Der zweite Punkt: Streamripper kann nur einen Stream gleichzeitig aufzeichnen. Mit mehreren parallelen Mitschnitten würde sich die Festplatte dementsprechend noch schneller füllen. Wer dies möchte, muss entweder auf die kompliziertere
Standalone-Version oder eine andere Software ausweichen.
Weitere
Ripper-Programme und die populärsten
Radio-Anbieter im Internet liefern die Specials im Hintergrundbereich.