Der Chipriese Intel hat weitere Details zu den kommenden Prozessoren bekannt gegeben. Unter anderen gibt es Neuigkeiten zu Nehalem, Intels neuer, skalierbarer Architektur und den Modellen mit den Codenamen Tukwila, Larrabee und Dunnington.
Nehalem auch für Notebooks
Der Dunnington-Prozessor soll für erweiterbare Multi-Prozessor-Server zum Einsatz kommen und zur Caneland Plattform kompatibel sein. Laut Intel wird der Prozessor mit sechs Kernen in der zweiten Hälfte dieses Jahres auf den Markt kommen. Intels Itanium-Prozessor der nächsten Generation heißt Tukwila. Der Vier-Kern-Chip bringt 30 Megabyte (MB) Cache mit und soll doppelt soviel Leistung wie sein Vorgänger liefern. Laut Intel ist Tukwila der erste Mikroprozessor mit zwei Milliarden Transistoren. In Bezug auf
Nehalem, der maximal acht Kerne bieten soll, ließ Intel verlauten, dass der Chip über bis zu acht MB gemeinsamen L3-Cache und 256 Kilobyte (KB) L2-Cache pro Kern verfügen wird. Die Prozessor-Familie mit 731 Millionen Transistoren wird die Bereiche von Notebooks bis hin zu Hochleistungsservern abdecken und voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte erhältlich sein.
Larrabee, die Architektur für Visual Computing, soll eine breitere VPU (vector processing unit) samt neuen Befehlssätzen für Vektor-Berechnungen enthalten. Einen Liefertermin nannte der Chiphersteller noch nicht. Intel sprach lediglich davon, Larrabee im späteren Verlauf des Jahres zum ersten Mal demonstrieren zu wollen.
Saskia Brintrup