Knapp drei Jahre ist es her, dass VoIP-Anbieter
Skype seinen Windows-Nutzern erstmals eine
Videofunktion zur Verfügung stellte. Jetzt kommen endlich auch die Linux-Anwender in den Genuss, sich gegenseitig beim Telefonieren in die Augen schauen zu können. Mit der Skype 2.0 Beta für Linux sind nun kostenlose Videoverbindungen zwischen Skype-Mitgliedern möglich.
Video und Bugfixes
Die Videotelefonate können jedoch nicht nur innerhalb der Community geführt werden. Kostenpflichtige Verbindungen können auch ins Fest- oder Mobilfunknetz vermittelt werden. Voraussetzung dafür ist ein Videokartentreiber mit Xv-Unterstützung. Darüber hinaus wurden laut
Release Notes der aktuellen Beta-Version zahlreiche Bugs gelöst. Auch soll die Sprachqualität verbessert worden sein und das
Softphone ist nun in mehr Sprachen erhältlich.
Systemvoraussetzungen
Wer die neue Programmversion nutzen möchte, benötigt dafür einen Rechner mit mindestens einem 1-Gigahertz-Prozessor, 256 Megabyte (MB) Arbeitsspeicher, 20 MB freier Festplatten-Speicher und natürlich ein
Headset oder USB-Telefon. Für die Videotelefonie ist zusätzlich eine Webcam erforderlich. Leider bietet der Skype-Onlineshop zwar
Logitech-Modelle für Windowsnutzer, für Freunde des Pinguins gibt es hier jedoch bislang keine Modelle. Skype für Linux in der Version 2.0.0.63 Beta steht ab sofort zum
Download bereit.