Google holt ab sofort für jeden Internetsurfer die Sterne vom Himmel. Leicht zugänglich und ohne gesonderte Installation hat Google eine Browserversion seiner Weltraum-Software Sky auf
sky.google.com gestartet. Ähnlich wie bei
Google Maps kann in die Weltraumkarten hinein- und herausgezoomt werden.
Mit Mausgeschwindigkeit ins All
Die Google-Entwickler verkünden in ihrem
Blog, dass Google Sky ab sofort weltweit in 26 Sprachversionen zur Verfügung steht. Nach
Google Moon,
Google Mars und
Google Earth als Software-Version wolle Google seine Programme auch für Internetsurfer öffnen, die webbasierte Anwendungen bevorzugen. Über eine Suchfunktion können zehntausende von bekannten Objekten schnell gefunden werden.
Weltraumteleskop Hubble liefert Bilder
Wie bei Google Maps gibt es auch bei Sky verschiedene Anzeigemodi, die ungewöhnliche Einblicke in die Weiten des Alls erlauben. So können die Karten und Fotos neben der normalen Ansicht auch als Infrarotbild, als Mikrowellenbild oder als historische Zeichnungen angeschaut werden. In die virtuelle Weltraumumgebung sind auch Fotos des Weltraumteleskops Hubble und anderer Teleskope integriert.

Google Sky läuft nun auch im Browser. Zum Vergrößern anklicken.
Screenshot: onlinekosten.de
Zur Stippvisite auf den Mond
Planetenpositionen und Sternenkonstellationen entsprechen immer dem gerade aktuellen Stand. Die Mars- und Mondoberfläche kann man besonders detailliert erkunden. Für den Mond sind unter anderem auch alle Landepositionen der Apollo-Missionen verzeichnet. KLM-Inhalte aus Google Earth sollen durch Eingabe der URL in Sky angezeigt werden können. Als Bonbon gibt es zudem im unteren Funktionsmenübereich der Sky-Webseite eine Podcast-Galerie mit audiovisuellen Beiträgen zu interessanten Punkten im Weltall.
Jörg Schamberg