Was seit dem Wochenende bereits
bekannt ist, ist nun offiziell bestätigt: Bei
congstar sinkt der monatliche Grundpreis für die
Mobilfunk-Flatrate, die alle nationalen Standard-Gespräche abdeckt, um zehn Euro. Wie von onlinekosten.de bereits vermutet, kostet die All-Net-Flat für Neu- und Bestandskunden allerdings nicht 69,95 Euro, sondern
74,94 Euro.
Neue Preisstruktur im Detail
Wie die congstar-Pressestelle unserer Redaktion bestätigte, gilt nach wie vor das Baukastenprinzip, nach dem die
Flatrate nach den eigenen Bedürfnissen zusammengestellt werden kann. Das heißt, die Kunden entscheiden selber, in welche Netze sie zum Pauschalpreis telefonieren möchten. Jedes der vier deutschen Mobilfunknetze kann ab dem 18. März für 14,99 Euro zugebucht werden. Dies bedeutet, unbegrenzt viele Telefonate zu Anschlüssen von T-Mobile, Vodafone, E-Plus und o2 kosten 59,96 Euro.
Wer darüber hinaus ohne Limit in das deutsche Festnetz telefonieren möchte, muss weitere 9,99 Euro drauflegen und kommt dann auf 69,95 Euro. Wirklich flat ist aber auch das noch nicht. Weiterhin wird nämlich für 4,99 Euro monatlich auch die congstar Flat angeboten. Sie deckt alle Gespräche zu anderen congstar-Kunden ab, obwohl diese rein technisch im Netz von T-Mobile telefonieren. Auf Wunsch können zusätzlich
SMS-Flatrates für die einzelnen Netze zugebucht werden.
Tarif im Vergleich
Wie ein Blick in die
Tariftabelle zeigt, ist die All-Net-Flatrate zwar vergleichsweise günstig, aber nicht das günstigste Angebot. Wer sich beispielsweise für
SIMfix entscheidet, kann für monatlich 69,95 Euro mobil telefonieren, der gleiche Preis gilt für Jugendliche, die sich für den neuen T-Mobile-Tarif Max L Friends entscheiden. Bei einem Online-Abschluss ist auch die Genion-Flat XL von o2 mit monatlich 68 Euro deutlich günstiger. Aber: Bei congstar gilt im Gegensatz zu fast allen Wettbewerbern eine kundenfreundliche Mindestvertragslaufzeit von nur einem Monat. Nur SIMfix kann in diesem Punkt mithalten.