In der vergangenen Woche stellte Asus auf der
CeBIT den neuen
Eee PC 900 mit größerem Display und mehr Speicher vor. Doch damit nicht genug: Die nächsten
Eee PCs bringen Intels neuen Prozessor mit und sollen unterwegs nicht nur per WLAN einen Zugang zum Internet bieten.
Mehr Mobilität
So nannte Jerry Shen, CEO von Asus, in einem Interview mit dem
Laptop Magazine zahlreiche Details zu den kommenden Mini-Notebooks. Bereits im Mai soll eine Version des Eee PCs mit Intels
Atom-Prozessor auf den Markt kommen, der im Notebook-Bereich bislang unter dem Namen Diamondville bekannt war. Die neue Prozessorfamilie wird im 45-Nanometer-Prozess gefertigt und soll sehr sparsam im Energieverbrauch sein. Auch die
Gerüchte um neue Geräte mit
WiMAX-Funktion bestätigten sich in dem Interview. Laut Jerry Shen werden sowohl WiMAX als auch
HSDPA Ziele von Asus sein, da sich beim Eee PC alles um Mobilität drehe. Das HSDPA-Modul soll im dritten Quartal in die kleinen Rechner eingebaut werden, dies sei auch der geplante Zeitraum für den WiMAX-Einsatz.
Festplatte statt Flashspeicher
Darüber hinaus kündigte Shen neue Farben für die bisherigen Modelle für Mai und Juni an, die dann in mehr als fünf Varianten erhältlich sein sollen. Auch zum neuen Eee PC 900 wurden weitere Informationen bekannt gegeben. So soll er in der Konfiguration mit acht Gigabyte (GB) Speicherplatz mit vorinstalliertem Windows XP ausgeliefert werden, während das höhere Modell weiterhin mit Linux ausgestattet ist. Letzteres soll zwölf oder 20 GB mitbringen, eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. Bis Juni setzt Asus auf Solid State Drives (SSD), zu einem späteren Zeitpunkt könnten laut Shen auch Eee PCs mit herkömmlicher Festplatte folgen. Außerdem sollen die künftigen Netzteile kleiner sein und den Akku im Eee schneller aufladen.