Nicht jeder, der auf sein Handgelenk blickt, tut dies wegen der Uhrzeit. Es könnte bald auch ein Blick aufs
Handy sein. Jedenfalls wenn General Mobile mit dem GM500 im Armbanduhr-Stil einen Trend setzt.
Hände frei
Das GM500 sitzt statt der Rolex am Handgelenk und nicht etwa in der Hosentasche. Bedient wird es über einen 1,5-Zoll-Touchscreen mit Stift und Bluetooth-Headset. Pluspunkt: Beim Sport hat man die Hände frei und ist trotzdem erreichbar. Dank der integrierten Tri-Band GSM-Technik kann das Armband-Handy in weiten Teilen der Welt eingesetzt werden. Es funkt in den GSM-Netzen mit 900, 1800 und 1900 Mhz und ist
GPRS-fähig.
Armband-Handy GM500.
Foto: General Mobile
Bei geringer Größe von 58x44x16 Millimetern wiegt es 58 Gramm. Das Telefonbuch schafft 300 Einträge, die Sprechzeit wird mit zwei Stunden angegeben. Im Stand-by-Modus hält das GM500 etwa drei Tage durch. Und genau darin liegt die große Schwäche. Passable Akkulaufzeiten sehen anders aus.
Auf Extras wie Sprachaufzeichnung, Freisprechen, Video- und Musikplayer muss der Nutzer nicht verzichten. Eine Zusatz-Speicherkarte ist nicht mit im Gepäck - die 128 MB Speicher müssen reichen. Dafür sind aber E-Mail, MMS, Bluetooth und USB-Schnittstelle sowie Java-Unterstützung mit dabei.
Stolzer Preis
Kosten wird der Winzling 599 Euro. Er soll ab Sommer 2008 in silber oder schwarz die Handgelenke der Kunden schmücken.
Dorothee Monreal