Montag, 10.03.2008 14:44

Massenvoipen und Fax-to-Mail bei dus.net

aus dem Bereich VoIP
Der VoIP-Anbieter dus.net stellt jetzt auf Wunsch virtuelle Konferenzräume zur Verfügung. Das neue System bietet Platz für bis zu 100 Teilnehmer, die zu gemeinsamen Telefon- oder Videokonferenzen zusammen kommen können. Darüber hinaus haben die Düsseldorfer nun ihre Lösung für den Faxempfang aus der Testphase entlassen und stellen zudem künftig je nach Tarif eine Faxnummer oder eine entsprechende Durchwahl zur Verfügung.

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Konferenz per Telefon und Video

Vor allem an Geschäftskunden richtet sich das Angebot der virtuellen Konferenzräume. Die Lösung soll eine kostengünstige Alternative zu Festnetzlösungen dieser Art bieten: Kunden mit einem DUStel Tarif und einer Festnetzrufnummer bei dus.net können ab sofort ab 40 Euro im Monat einen Konferenzraum buchen und in diesem Zeitraum uneingeschränkt nutzen. In diesem monatlichen Grundpreis sind jedoch nur der Telefon-Konferenzraum sowie bis zu fünf Teilnehmer inklusive. Für weitere fünf Plätze werden jeweils zehn Euro Aufpreis im Monat fällig, ein Konferenzraum für 100 Teilnehmer würde also mit 230 Euro monatlich zu Buche schlagen. Hinzu kommen weitere drei Euro pro Teilnehmer und Monat, wenn zudem die Videounterstützung bei den Konferenzen gegeben sein soll. Wer also eine Lösung für die gelegentliche Nutzung sucht, findet sicher günstigere Alternativen, wie etwa die Konferenzlösung für Skype.

Der Konferenzraum kann jederzeit über den persönlichen Onlinebereich bestellt werden, die Bereitstellung erfolgt automatisch und soll nur wenige Minuten in Anspruch nehmen. Anschließend können Konferenzen geplant und Teilnehmer erfasst werden. Die werden per E-Mail benachrichtigt und erhalten auf diesem Weg die erforderliche Rufnummer und PIN. Optional ist es auch möglich, Einladungen per SMS zu versenden.

Faxe per E-Mail versenden und empfangen

Darüber entlässt dus.net jetzt den Fax-to-Mail-Dienst für Privat- und Geschäftskunden aus der zwölfmonatigen Entwicklungsphase und dem anschließenden Testbetrieb. Damit können Kunden künftig eine Faxnummer oder auch eine eigene Faxdurchwahl erhalten. Eingehende Faxe werden per E-Mail an den Nutzer weitergeleitet, der die Schreiben dann nach Bedarf ausdrucken kann. Außerdem können auch Faxe per E-Mail versandt werden. Der Service steht grundsätzlich jedem Kunden zur Verfügung und kann ebenfalls über den persönlichen Kundenbereich frei geschaltet werden. Eine monatliche Grundgebühr oder Einrichtungskosten fallen nicht an, dus.net berechnet jedoch pro empfangener Faxseite drei Cent.
Aleksandra Leon
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