Microsoft hat die englische Beta 1 Version des Internet Explorer 8 kürzlich zum öffentlichen
Download bereitgestellt. Grund genug, sich den brandneuen Browser einmal genauer anzusehen. Die Redaktion von onlinekosten.de hat einen Blick riskiert.
Recover me!
Neben dem üblichen Bugfixing haben die Entwickler sich diesmal an die Standards für Internetseiten gehalten, mit dem Ergebnis, dass der Internet Explorer als einer der ersten Browser den Acid2-Test
besteht. Darüber hinaus wurden einige neue Funktionen in das Programm integriert. Endlich bekommt auch der Internet Explorer eine automatische Wiederherstellungsfunktion, die nach Abstürzen des Browsers die letzte Sitzung wiederherstellt. Der Schutz vor dubiosen Websites soll ebenfalls verbessert worden sein und neben Phishing-Seiten auch Websites melden, die schädliche Skripte oder Programme verbreiten – dementsprechend wurde das Programm von "Phishing" auf den Namen "Safety"-Filter umgetauft. Auch neu in diesem Zusammenhang ist die Darstellung des aktuellen Domain-Namens in Fettschrift, so sieht man deutlich, auf welcher Seite man sich gerade befindet, was Betrugsversuche weiter erschwert.
Von Aktivitäten und Scheibchen
Die neue Translate-Funktion des Internet Explorers.
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Bild: onlinekosten.de
Ebenfalls neu implementiert wurden die Activities: Ein Rechtsklick auf der Website oder das Markieren eines Wortes öffnet ein erweitertes Kontextmenü, welches auf Knopfdruck zum Beispiel die Website via Windows Live übersetzen kann. Besitzer eines Live Spaces-Blogs können ausgewählte Texte ebenfalls direkt per Mausklick in das Weblog kopieren, was den Einsatz von Copy&Paste unnötig machen soll. Unbekannte Begriffe können mit MSN Encarta geklärt werden. Wer den Weg zum neuen China-Restaurant in der Stadt sucht, kann auf dessen Website die Anschrift markieren und sich den Weg beispielsweise durch Yahoo! Maps anzeigen lassen. Vor dem eigentlichen Aufrufen der Karte wird das Ergebnis in einem Vorschaufenster präsentiert. Bislang stehen zwölf verschiedene "Aktivitäten" zur Auswahl, unter anderem Ebay und Facebook, deutsche Anbieter sucht man noch vergebens. In Zukunft aber wird das Angebot und damit die Möglichkeiten dank findiger Web-Entwickler wohl schnell wachsen.