Aus Angst vor der Enthüllung von Militärgeheimnissen sperrt die US-Armee den beliebten Internetdienst Google Earth aus allen ihren Anlagen aus. "Wir haben erfahren, dass Google detaillierte Bilder von einer Basis in Texas aufgenommen hat", berichtete Armeesprecher Gary Ross in Washington.
Panorama-Aufnahmen
Unter anderem habe ein Team des Internetanbieters 360-Grad-Panorama-Aufnahmen gemacht. Dies solle sich auf keinen Fall wiederholen. Alle Militärbasen seien angewiesen worden, künftig Aufnahmen von ihren Anlagen zu untersagen.
"Nichts gegen Google Earth"
"Wir haben nichts gegen Google Earth", sagte Ross. Der Internetdienst, der Aufnahmen von fast jedem Ort der Welt bietet, sei sehr nützlich. "Aber wenn sie in einer unserer Anlagen sind, würden sie detaillierte Aufnahmen machen beispielsweise von Kontrollpunkten, den Kommandogebäuden und Sicherheitsanlagen. Und das stellt ein operatives Risiko dar", sagte Ross.
Aleksandra Leon
/ afp