In ein paar Tagen ist es soweit, dann steht das Gaming-Highlight
Assassin's Creed auch als PC-Version in den Ladenregalen. Doch bereits vor dem offiziellen Startschuss kursieren erste illegale Download-Versionen des Spiels in diversen Tauschbörsen. Jetzt warnen die Entwickler von Ubisoft: Wer sich aktiv oder passiv an der Verbreitung beteiligt, wird früher oder später vor dem Richter landen.
IP-Adressen gesammelt
Die Spieleschmiede spricht von "unvollständigen" Versionen, die "zu kompletten Systemabstürzen führen können". Mittlerweile hätte man Maßnahmen eingeleitet, um dem Treiben ein Ende zu setzen. So würden sämtliche illegalen Downloads von Assassin's Creed aus Peer-to-Peer-Netzwerken und BitTorrent-Tauschbörsen strafrechtlich verfolgt. Wie es heißt, werden zu diesem Zweck die IP-Adressen der entsprechenden Nutzer gesammelt und an die zuständigen Behörden weitergeleitet. Man empfehle allen Teilnehmern von Tauschbörsen, die Finger von illegalen Downloadversionen zu lassen: "Bei seinem Blockbustertitel Assassin's Creed wird Ubisoft alle Rechtsmittel ausschöpfen und aggressiv gegen eine unrechtmäßige Verbreitung vorgehen", heißt es in einer Unternehmensmitteilung.
Begehrter Blockbuster. Bild: Ubisoft
Bereits in der Vergangenheit hatte Ubisoft mit vergleichbaren
öffentlichen Warnungen für Aufsehen gesorgt. Als einer der größten Spielentwickler hierzulande will das Unternehmen mit den verschärften Maßnahmen nach eigenen Angaben das Unrechtsbewusstsein stärker in den Fokus rücken "und den Softwarepiraten das Handwerk legen".
André Vatter