Mittwoch, 05.03.2008 21:12

HSDPA mit bis zu 42 Mbit/s im Downstream

aus den Bereichen Breitband, CeBIT, Mobilfunk
Mehr Geschwindigkeit im Downstream. Das ist einer der Trends in der mobilen Datenkommunikation. Während T-Mobile mit preiswerteren Daten-Tarifen auf der Jagd nach neuen Kunden ist, versucht UMTS-Marktführer Vodafone insbesondere durch noch mehr Geschwindigkeit zu punkten. Bisher war das höchste aller Gefühle ein HSDPA-Anschluss mit maximal 7,2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s), schon bald wird die dreifache Geschwindigkeit im Download möglich sein. Der Upload soll auf bis zu zwei Mbit/s beschleunigt werden.

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Ausbauplan steht

Schon heute sind im Vodafone-Netz HSDPA-Verbindungen mit bis zu 3,6 Mbit/s in 2.250 Städten möglich. Gemessen an der Geschwindigkeit ist das für Vodafone aber noch nicht genug. Bis Ende 2008 soll mit der Erweiterung auf 14,4 Mbit/s begonnen werden. Voraussichtlich Mitte 2009 soll es in ersten Städten möglich sein, Daten mit bis zu 28,8 Mbit/s aus dem Internet herunterzuladen.

Pilotprojekt in Würzburg

Sowohl Vodafone als auch die Festnetztochter Arcor nutzen zu diesem Zweck ein gemeinsames Kernnetz. In einem ersten Pilotprojekt soll im gesamten Stadtnetz von Würzburg die höchstmögliche Bandbreite von bis zu 14,4 Mbit/s zur Verfügung stehen. Darüber hinaus werden bis Ende März 30 Gemeinden, in denen bisher kein DSL geschaltet werden konnte, an das UMTS-Netz von Vodafone angeschlossen. Bei der Auswahl der Städte spielen verschiedene Faktoren wie das Kosten-Nutzen-Verhältnis eine Rolle.

Hartmut Kremling, Technikchef von Vodafone, erklärte am Mittwoch vor Journalisten auf der CeBIT in Hannover: "Der mobile Breitbandmarkt wächst Jahr für Jahr. Die Kundennachfrage nach mobilen Breitbanddiensten ist riesig." Weiter führte er aus, dass die Zahl der mobilen Breitbandstationen in Deutschland am größten sei. Der Fokus von Vodafone liege auf dem Ausbau des UMTS- und HSDPA-Netzes. In ländlichen Gebieten baue man aber zudem auf die Verfügbarkeit von EDGE.

Die weitere Entwicklung von HSDPA und HSUPA wird nach Angaben von Netzwerkausrüster Ericsson Downlinkgeschwindigkeiten von bis zu 42 Mbit/s ermöglichen. Im Uplink werden bis zu 12 Mbit/s erreicht werden.
Hayo Lücke
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