Musik und Videos abspielen, Texte schreiben, navigieren, ach ja und telefonieren – die Liste der Talente moderner
Handys ist lang – und mit der Cebit wird sie noch ein bisschen länger. In Hannover zeigen gleich mehrere Unternehmen, was für Fertigkeiten aus ihrer Sicht unseren mobilen Begleitern noch fehlen. So ist
GMX Mobile Mail nur eine von vielen Lösungen auf der diesjährigen Computermesse, die dem E-Mail-Postfach Beine machen und die elektronische Post aufs Handydisplay bugsieren. Indes hat Sevenal, ein Spezialist für mobile Internettechnologie, das mobile T-Online Portal nun mit einer Beobachtungsfunktion für eBay ausgestattet.
Auktionen in der Hosentasche
Damit können Nutzer internetfähiger Handys ab sofort ihre Auktionen auf mobil.t-online.de beobachten. Ist die Funktion einmal im Bereich "Meine Dienste" aktiviert worden, werden aktuelle Versteigerungen aus den Bereichen "Beobachten", "Bieten", "Kaufen" und "Verkaufen" auf der persönlichen Startseite des Portals angezeigt. Die Darstellung und Bedienung sollen dabei auf die Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Modells individuell angepasst werden. So würden beispielsweise Spitzenmodelle, wie das
Nokia N95, eine Benutzeroberfläche mit interaktiven Schaltflächen und Menüs auf Basis von Mobile AJAX erhalten und damit in den Genuss eines Bedienkomforts kommen, wie er sonst nur vom Desktop-PC bekannt sei.
Mobile Multimedia-Kommunikation
Es gibt auch neue Lösungen in Sachen mobiler Kommunikation auf der Computermesse. So zeigt die Ericsson GmbH ihre Multimedia Communication Suite (MCS) im Live-Betrieb. Sie soll Handy-Besitzern "eine neue Dimension der mobilen Kommunikation" ermöglichen, so die selbstbewusste Produktbeschreibung des Unternehmens. Die Lösung soll populäre Internetdienste über eine neue, intuitiv zu bedienende Benutzeroberfläche aufs Handy bringen. Mobilfunknetzbetreiber können hiermit beispielweise Chats und Dateiversand mit bestehenden Services wie Sprach- und Videotelefonie, SMS oder MMS verknüpfen. Dabei sollen beispielsweise eine Online-Statusfunktion geboten werden, wie sie von
Instant Messengern bekannt ist, etwa mit Avataren, Fotos und persönlichen Texten. Damit folge Ericsson dem Trend, dass im Internet etablierte Kommunikationsdienste, wie Communities, Blogs, Instant Messaging und ähnliches auch im mobilen Bereich nachgefragt würden.
Aber auch ganz neue Ideen, wie man die mobilen Begleiter nutzen kann, wurden auf der Cebit gezeigt, beispielsweise von Jamba oder auch der Bild-Zeitung.