Das Jahr 2007 stand für den nach eigenen Angaben weltweit drittgrößten Navigationsgerätehersteller
Mio Technology im Zeichen der Fusion mit Navman. Auf der diesjährigen CeBIT präsentiert Mio nach dem Zusammenschluss die erste gemeinsame Navigationsproduktreihe namens Moov.
Sechs neue Moov-Navis
Die neue Moov-Familie umfasst insgesamt sechs verschiedene Navigationsgeräte mit unterschiedlichem Funktionsumfang: Moov 310 Regional, 310 Europa, 370 Europa, 370 Europa Plus, 210 Regional und 210 Europa. Die GPS-Technologie stammt dabei von Mio, die Routensoftware hat Navman beigesteuert. Laut Mio verfügen die Moov-Navigationsgeräte europaweit als Erste über dynamische, ortsbezogene Suchfunktionen.
Navi Moov 370 Europa.
Bild: Mio Technology
Lokale Suchfunktionen
Mit der lokalen Suche sollen sich zahlreiche POIs (Points of Interest) finden lassen. Dies können Geschäfte, Restaurants, Unternehmen oder Freizeiteinrichtungen in der jeweiligen, aktuellen Umgebung sein. Die nach Unternehmensangaben derzeit umfangreichste Datenbank wird von lokalen Onlineverzeichnis-Partnern unterstützt und soll somit immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Per Bluetooth-Verbindung soll mit einem Mobiltelefon nach interessanten Orten gesucht werden können. Mio bietet auch eine MioMore genannte Desktop-Software an, mit der die Daten von markanten Punkten bereits vor Reiseantritt im Internet gesucht und dann auf das Navigationsgerät geladen werden können.
GPS-Positionsbestimmung in fünf Sekunden
Als erste Geräte auf dem Markt sollen die Moov-Navis innerhalb von fünf Sekunden eine GPS-Positionsbestimmung durchführen können. Möglich macht dies die integrierte InstantFixII-Technologie von SiRF, die schon bei Inbetriebnahme des Navigationsgerätes die GPS-Satellitenposition vorhersagt. An Funktionen finden sich in den Moov-Geräte standardmäßig integrierte TMC-Verkehrsempfänger, 3D-Kartendarstellung mit über 1.000 Sehenswürdigkeiten, NavPix-Fotonavigation mit Hilfe versteckter GPS-Daten auf Fotos und die Menüoberfläche von Navman. Als besonderes Bonbon lassen sich kostenlos über die Websites von Flickr oder NavPix über eine Million Fotos von Gebäuden und Plätzen mit geografischen Angaben herunterladen und in den Moov-Navigationsgeräten nutzen. Alle sechs Geräte sind zudem mit den aktuellen Tele Atlas-Karten (Version 2007.10) bestückt.
Ab April soll die neue Navigationsreihe Moov in den Läden zu finden sein. Die Preise starten bei 149 Euro für das Moov 210 Regional mit 3,5-Zoll-Touchscreen-Display. Das Luxusmodell Moov 370 Europe Plus für 349 Euro bietet unter anderem ein 4,3-Zoll-Widescreen-Display und vorinstallierte Karten für 44 Länder.