Knapp ein Jahr nach der Markteinführung hat amerikanische Softwarekonzern Microsoft jetzt angekündigt, zeitgleich mit der Veröffentlichung des ersten
Service Packs für Windows
Vista Ende März auch die Einzelverkaufspreise für die
verschiedenen Betriebssystem-Versionen zu senken.
In 70 Ländern billiger
Laut Brad Brooks, Vize-Marketingchef für Windows, werden die Preise für das Betriebssystem Vista in über
70 Ländern "erheblich" fallen. Darüberhinaus sollen sie "dem wirtschaftlichen Erfolg" des jeweiligen Landes angepasst werden. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass mit dieser Aktion der Verkauf des neuen Betriebssystems angekurbelt werden soll. Denn während das Unternehmen mit den
Absatzzahlen von neuen Computern mit bereits vorinstalliertem Windows Vista zufrieden ist, geht der Verkauf von Einzelhandelsversionen nur schleppend voran.
Preise für Deutschland noch nicht bekannt
Diesem Trend will Microsoft mit der Preisreduzierung scheinbar entgegentreten. So soll die Ersparnis beim Kauf von Vista zwischen
20 und 48 Prozent liegen. Besonders die
Upgrade-Versionen sollen dann deutlich günstiger zu haben sein. In den USA kostet beispielsweise Vista Home Premium statt 159 Dollar nur noch 129 Dollar. Preise für Deutschland nannte der Microsoft-Manager nicht.
Michael Friedrichs