Während Bruce Darnell im öffentlich-rechtlichen Fernsehen verzweifelten Damen zu neuem Selbstbewusstsein verhilft, will auch Werbepartner
Fonic seinen Kunden etwas Gutes tun. Erst vor kurzem hatte der Mobilfunk-Discounter den Minutenpreis für Handy-Telefonate
auf neun Cent gesenkt, jetzt legt er noch einmal nach. Doch dieses Mal wird es nicht billiger, sondern schneller, denn Fonic hat den lahmen Datentransport via
GPRS durch flottes
UMTS und
HSDPA ausgetauscht.
Datenpreis unverändert
Das Unterwegs-Internet mit bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) ist ab sofort für alle Kunden möglich, die über ein entsprechendes Endgerät verfügen. Die SIM-Karte und der Datenpreis bleiben unverändert. Bei Fonic zahlen Nutzer 24 Cent pro herunter geladenem Megabyte (MB), abgerechnet wird im 100 Kilobyte-Takt (KB).
Mit der Umstellung auf UMTS reagiert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf das wachsende Bedürfnis der Kunden nach mobilen Diensten. "Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir den Markt sehr genau beobachten und gegebenenfalls sehr schnell reagieren werden", sagt Holger Feistel, Finanzchef bei Fonic. "Das Verlangen nach schnellerem Datentransfer wurde lauter, und nun ist die Zeit, auf diesen Kundenwunsch einzugehen." Eine Einschränkung müssen die Nutzer jedoch hinnehmen: Videotelefonie wird bei Fonic auch künftig nicht möglich sein. Man habe die Funktion aufgrund zu geringer Nachfrage deaktiviert, meldet das Unternehmen.
Neue UMTS-Geräte im Handy-Shop
Damit die Kunden auch gleich loslegen können, hat Fonic seinen Handy-Shop in Sachen UMTS-Tauglichkeit erweitert. Ab Ende des Monates finden Interessenten dort eine Reihe von passenden Mobiltelefonen, so unter anderem das
Nokia N73 zum Preis von 244,99 Euro und das Kamerahandy Sony Ericsson
K800i für 169,99 Euro.