Neben den erfolgreichen sozialen Netzwerken
StudiVZ und SchülerVZ, die zu Deutschlands meistgenutzten Webseiten gehören, und einem
geplanten dritten VZ-Portal für Berufstätige bringt der Betreiber Holtzbrinck nun ein weiteres Internetprojekt an den Start.
BusinessLive versteht sich als Plattform für die eigene Karriereplanung und soll dem Austausch unter Experten dienen.
Jobsuche im Netzwerk
Holtzbrinck möchte Berufstätigen ein persönliches Business-Netzwerk anbieten, das eine einfache Jobsuche ermöglichen und Arbeitgebern per Matching-Verfahren geeignete Kandidaten anbieten soll. Neben Jobangeboten aus dem eigenen, im Aufbau befindlichen Netzwerk von BuisnessLive, wird auch die Online-Stellenbörse stellenanzeigen.de als Partner in BusinessLive eingebunden. Per Online-Tests werden Stärken-Schwächen-Profile erstellt, welche die Karriereplanung unterstützen sollen. Die registrierten Mitglieder sollen Handlungsempfehlungen für ihr weiteres berufliches Fortkommen erhalten. Dabei wird laut BusinessLive nicht nur auf die berufliche Erfahrung, sondern auch auf die persönlichen Fähigkeiten Wert gelegt werden.
Fragen und Antworten zu unterschiedlichsten Themen rund um Karriere und Berufsplanung sollen auf Businesslive veröffentlicht werden können. Strategien und das Know-how von Experten können an die Mitglieder des Netzwerks vermitteln werden. Und ein Nebenverdienst lockt zusätzlich: auf Anfrage anderer Mitglieder sollen Experten ihr Wissen auch gegen Bares zur Verfügung stellen können.
XING lässt grüßen

Neues Karriereportal BusinessLive.
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Bild: businesslive.de
Das Design von BusinessLive dürfte Mitgliedern der schon seit Jahren bestehenden Geschäftskontakte-Plattform
XING ein wenig vertraut vorkommen. Bei XING sind sowohl einfache Angestellte als auch Mitglieder aus den Führungsetagen zahlreicher Unternehmen registriert. Dort wird ein ähnliches Konzept wie bei dem jetzt gestarteten Holtzbrinck-Portal verfolgt. Wie bei XING gibt es bei BusinessLive neben der kostenlosen Basis-Mitgliedschaft ein kostenpflichtiges Pro-Angebot. Das Startangebot beginnt ab 12 Euro für eine zweimonatige Pro-Mitgliedschaft. Es wird sich zeigen, ob ein weiteres Karriereportal von den Berufstätigen angenommen wird.
Holtzbrinck selber ist derzeit emsig damit beschäftigt alle möglichen Konkurrenten für seine VZ-Portale vom Markt fern zu halten beziehungsweise die Nennung des Kürzels "VZ" im Seitennamen zu verhindern. So erhielten auch die Betreiber der Recruiting-Plattform BewerberVZ eine einstweilige Verfügung von StudiVZ. Darin wurde BewerberVZ aufgefordert auf den Namen für das Bewerbungsnetzwerk zu verzichten. Doch die Macher von BewerberVZ geben in einer Stellungnahme nicht klein bei und halten das Kürzel "VZ" für nicht markenschutzfähig. Nina Krug, Betreiberin von BewerberBZ erklärt selbstbewusst: "Ich lasse mir kein wettbewerbswidriges Verhalten von einem Facebook-Klon vorwerfen."