Bis zum Jahresende will o2 überall dort
HSDPA-Verbindungen anbieten, wo das eigene Netz bereits mit
UMTS ausgebaut ist. Bis Ende 2009 sollen UMTS und HSDPA in der Fläche 60 Prozent Netzabdeckung erreichen. Dann soll auch das GSM-Netz von o2 flächendeckend verfügbar sein und in ländlichen Gebieten
EDGE zur Verfügung stehen.
Fit für die Zukunft
Die weiteren Planungen sehen vor, das o2-Netz für die Nutzung noch höherer Bandbreiten und mobiler Datendienste vorzubereiten. "Ein voll ausgerüstetes Netz ist Voraussetzung für den Erfolg des mobilen Internet", zeigte sich Marketing-Chef Schüler von den eigenen Plänen überzeugt.
Schon bald soll es darüber hinaus auch attraktive Datentarife für Prepaid-Kunden von o2 geben. Schüler mochte noch keine Details verraten, kündigte aber an, dass Eigen- und Kooperationsmarken wie
Fonic oder
Tchibo "sich preislich mehr anstrengen müssen" als o2 selbst.
Internet-to-Go kostenlos testen
Neues Handy-Portal von o2.
Bild: o2
Zusätzlich wurde auch etwas für all jene Kunden getan, die mit ihrem
Handy auf das Internet zugreifen möchten. Für sie gibt es ab sofort ein neues Handy-Portal. Es wirkt deutlich übersichtlicher und wie eine personalisierte Internet-Startseite. "Die Kunden wollen das offene Internet auf dem Handy", sagte Schuler.
Ab April werden alle o2-Kunden standardmäßig mit
neun Cent pro Minute abgerechnet, wenn sie mit ihrem Handy im Internet surfen. Für zehn Euro Aufpreis im Monat steht das Internet-Pack-M zur Verfügung, das ein monatliches Inklusivvolumen von 200 Megabyte bietet. Zudem haben alle Neukunden und jene, die ihren Vertrag um 24 Monate verlängern, ab April die Möglichkeit, im ersten Monat das Internet-to-Go für zehn Stunden kostenlos zu testen. Bereits 70 Prozent der von o2 verkauften Endgeräte sind laut Schuler inzwischen fit für das mobile Internet.