Der schwedische Mobilfunkausrüster Ericsson bereitet sich auf die multimediale Zukunft vor. Er hat zu diesem Zweck ein leistungsfähiges Multimedia Subsystem namens U500 entwickelt, das mit drei ARM11-Prozessoren als zentrales Bauteil für künftige Handys dienen soll.
Viel Leistung, wenig Energie
Zukunftsmusik wie 12-Megapixel-Kameras und hoch auflösendes mobiles Fernsehen soll mit dem Handy-Bauteil in greifbare Nähe rücken. Die U500-Plattform ebnet auch den Weg für Funktionen wie High Quality-Video, VGA-Displays, 3D-Spiele und Audio-Qualität auf CD-Niveau.
GPU für hoch auflösende Bilder
Herzstück der erweiterten Grafikfähigkeit ist die ARM Mali200 GPU. Der programmierbare OpenGL Grafik-Prozessor kann schnelle und hoch auflösende Bilder darstellen bei geringer Energiezufuhr, so der Hersteller.
"Die U500 ähnelt eher einem mobilen Computer als einem aktuellen Handy", freut sich Abteilungsleiter Robert Puskaric und sieht den schwedischen Konzern damit bestens gerüstet für eine neue Mobilfunkgeneration. Im ersten Halbjahr 2009 soll die U500 kommerziell verfügbar sein.
Dorothee Monreal