Montag, 25.02.2008 09:31

Ratgeber: Frühjahrsputz für den PC

aus dem Bereich Computer
Frühjahrsputz ist einer dieser saisonal bedingten Bräuche, die bekannt, aber nicht unbedingt beliebt sind. Meist bezieht sich der Begriff auf die heimischen vier Wände. Bei dieser Gelegenheit hat sich aber eigentlich auch der beste Freund des Menschen – der PC – eine Komplettreinigung verdient, schließlich muss er bis zu 24 Stunden am Stück arbeiten, teilweise sieben Tage die Woche. Soviel Einsatz geht natürlich nicht spurlos am Rechner vorüber. Unter der Last von Staub, überflüssigen Programmen und gigabyteweise Datenmüll bricht irgendwann auch der schnellste Rechner zusammen. Um das zu vermeiden, empfiehlt es sich, dem PC einmal jährlich eine Kur zu gönnen.

Anzeige
Los geht's

Die besteht im Wesentlichen aus zwei Schritten: Erst einmal wird die Hardware auf Hochglanz gebracht, anschließend kann sich der PC-Freund der Pflege des Betriebssystems widmen.

Das Reinigen eines PCs ist keine Zauberei, sofern einige Sicherheitstipps beherzigt werden. Bevor man sich am dem Rechner zu schaffen macht: Netzstecker ziehen. Danach gilt es, sich erst einmal zu erden, um eventuell vorhandene statische Aufladung abzuleiten – darauf reagieren Mainboard, Grafikkarten und Co. allergisch. Hierfür eignet sich beispielsweise ein Heizkörper oder auch ein Wasserhahn. Dann alle Geräte wie Monitor und Drucker vom PC trennen. Das Gehäuse lässt sich nun einfach öffnen, zur besseren Reinigung sollten gleich beide Seitenwände samt Gehäuseoberseite demontiert werden.

Grobe Verunreinigungen und auf Rattengröße mutierte "Wollmäuse" können mit einem handelsüblichen Staubtuch verscheucht werden. Mit viel Fingerspitzengefühl lässt sich auch ein Staubsauger (kleinste Stufe) zum Reinigen einsetzen, dabei aber genug Abstand zum Mainboard bewahren, um keine Jumper einzusaugen. Der Sauger eignet sich auch prima zum Säubern der Lüftungsschlitze. Die feine Staubschicht, die sich auf dem Mainboard und den diversen Karten breit macht, wird man am besten mit einem weichen Pinsel los.

staublüfter3.JPG
Das ist die unschöne Wahrheit: Ein CPU-Lüfter nach
etlichen Betriebsjahren aus der Nähe betrachtet.
Bild: onlinekosten.de
Ein besonderes Augenmerk sollte auf die Lüfter gelegt werden: Stark verschmutzt laufen diese unruhig, werden dadurch lauter und bringen weniger Leistung. Im schlimmsten Fall quittieren sie ganz den Dienst, was schnell zum Hitzetod der Hardware führen kann. Außerdem verfügen fast alle Lüfter mittlerweile über Temperaturfühler und können so die Drehzahl anpassen. Liegt der Sensor unter einer dicken Staubschicht, liefert er zu hohe Werte. Die Folge: Der Lüfter arbeitet unter Volllast und ist entsprechend laut. Zur gründlichen Reinigung hat sich hier der Einsatz von herkömmlichen Wattestäbchen bewährt.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

Webhosting
Sie kennen sich im Webhosting bisher überhaupt nicht aus? Sie können mit Whois und DNS Server nichts anfangen?
Sie wissen nicht, was eine Firewall oder ein Cluster bewirkt? Und Sie haben auch noch nie von Small Business Server oder Switch gehört?
Dann einfach unsere Hintergrundseiten zum Thema nutzen. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Begriffe - kurz und verständlich.
DSL Alternativen
Kein DSL verfügbar oder ist der DSL Test lahm wie eine Schnecke?
Dann schnell mobiles Internet per UMTS bestellen.
Mit einer Downloadrate in DSL Geschwindigkeit wird UMTS zur DSL Alternative und Fernsehen im Internet wird ebenfalls mobil möglich.
Aber auch Internet über Kabel ist schnell und günstig.
Internettelefonie
Günstig per VoIP telefonieren auch ohne Telefonanschluss.
Telefon einfach an den VoIP DSL Router oder WLAN Router anschließen.
Gleichzeitig via DSL Modem mit DSL Speed ins Internet.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs