Mittwoch, 13.02.2008 00:01

Razzia bei Intel in München

aus dem Bereich Sonstiges
EU-Ermittler haben unangekündigt die Münchener Geschäftsräume des weltgrößten US-Computerchipherstellers Intel durchsucht. Die EU-Kommission teilte in Brüssel mit, sie gehe dem Verdacht illegaler Preisabsprachen und des Missbrauchs der marktbeherrschenden Stellung nach.

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Intel zeigt sich nach außen gelassen

Die Wettbewerbshüter inspizierten auch die Räume einer Reihe von PC-Händlern. Ein Intel-Sprecher bestätigte Durchsuchungen am deutschen Intel-Hauptsitz in München. Das Unternehmen arbeite mit den EU-Ermittlern zusammen.

Welche anderen Firmen betroffen waren, blieb zunächst offen. Die EU-Kommission ermittelt gegen Intel bereits wegen Marktmissbrauchs. Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hat unzulässigen Kartellen den Kampf angesagt. Im vergangenen Jahr hatte sie Strafen von insgesamt 4,7 Milliarden Euro wegen Wettbewerbsverstößen verhängt.
Hayo Lücke / afp
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