Die Abendstunden des zweiten Dienstag im Monat haben es routinemäßig in sich. Microsoft lädt zum allmonatlichen Patchday und der hat es im Februar wahrlich in sich. Nicht weniger als elf Security Bulletins hat der weltgrößte Software-Konzern veröffentlicht. Das ist eine Zusammenfassung weniger als vergangenen Donnerstag ursprünglich
angekündigt.
Sechs Lecks kritisch
Sechs der zu schließenden Sicherheitslücken werden von Microsoft als kritisch eingestuft, was der höchsten Warnstufe entspricht. Neben einigen Windows-Komponenten ist auch der Internet Explorer und das Textverarbeitungsprogramm Word alles andere als sicher. Zum Teil ist sogar das neueste Betriebssystem
Windows Vista von Schwachstellen betroffen.
Wer seinen PC an das Internet angeschlossen hat und in die Falle von Hackern tappt, die die bekannten Schwachstellen bewusst ausnutzen möchten, läuft Gefahr, die Kontrolle über den eigenen PC zu verlieren. Deswegen ist es dringend erforderlich, die von Microsoft bereitgestellten Updates schnellstmöglich zu installieren. Sämtliche Patches werden im Laufe des heutigen Abends zum
Download bereitgestellt. Auf allen Windows-Rechnern, auf denen die Auto-Update-Funktion aktiviert wurde, werden die Software-Flicken automatisch installiert.
Hayo Lücke