Mittwoch, 13.02.2008 15:01

Bastelt Apple heimlich an einer Spielkonsole?

aus dem Bereich Computer
Nach dem iPhone und dem damit verbundenen Einstieg ins Mobilfunkgeschäft, streckt Apple seine Finger jetzt scheinbar auch nach dem Spiele- und Konsolenmarkt aus. Gleich mehrere englischsprachige Internetdienste berichten, dass das Unternehmen derzeit an der Veröffentlichung einer eigenen Spielkonsole arbeite.

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Deutliche Anzeichen dafür

Anzeichen für Apples Pläne gibt es viele. So hat sich das Unternehmen bereits im Dezember vergangenen Jahres bei US-Patentamt eine Erfindung mit deutlichem Spielebezug schützen lassen. Vor wenigen Tagen beantragte das Unternehmen einen erweiterten Markenschutz unter anderem für tragbare, batteriebetriebene und stationäre Spielkonsolen sowie für elektronische Spiele, die an Fernsehgeräte angeschlossen werden können. Zu den Plänen äußert sich Apple indes nicht. Ein weiteres Indiz ist jedoch, dass das Unternehmen bereits zahlreiche namhafte Spielentwickler und Designer für sich verpflichtet hat.

Eigene Spielkonsole oder iPod-Erweiterung

Es tut sich jedenfalls etwas hinter den Kulissen des US-amerikanischen Multimedia-Konzerns. Während einige Medien an eine neue Spielkonsole aus dem Hause Apple glauben, deuten andere Branchenkenner die Zeichen als eine kommende Erweiterung für die beliebte iPod-Player-Reihe um eine neue Spielfunktion. Auch ein Ausbau von Apple TV wäre denkbar, um das Gerät für den Anwender noch attraktiver zu gestalten und die schwachen Verkaufszahlen anzukurbeln.
Apples erste Spielkonsole: Pippin
Wenig verkauft: "Pippin" fiel bei den Spielern durch. Foto: Wikipedia


Erste Apple-Konsole bereits 1995 erschienen

Sollte Apple demnächst wirklich eine neue Spielkonsole auf dem Markt bringen und gegen die harte Konkurrenz von Microsofts Xbox 360, Sonys Playstation 3 und Nintendos Wii antreten, wäre dem Unternehmen ein Hype wie beim iPhone fast schon sicher. Dabei wäre eine neue Spielkonsole keine Premiere für das US-Unternehmen, denn bereits 1995 wurde unter dem Namen "Pippin" eine Daddelbox veröffentlicht und mangels Interesse bald wieder eingestellt. Hinzu kam vielleicht auch die Tatsache, dass das rund 600 US-Dollar teure Gerät nicht unter eigenem Namen und nur in Lizenz durch den Spielehersteller Bandai in den USA und Japan verkauft wurde. In Europa war Pippin gar nicht erst auf dem Markt.
Michael Friedrichs
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