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Mit der neuen Top-Level-Domain entsteht - ähnlich wie bei .eu für die Länder der Europäischen Union - eine überregionale Zone aus 73 Ländern im asiatisch-pazifischen Raum. Darunter befinden sich wirtschaftlich bedeutende Länder wie China, Australien, Japan, Hongkong, Indien, Türkei, Taiwan oder Indonesien. Wie die Erfahrung bei anderen Domain-Neueinführungen gezeigt hat, wird das Interesse bei den Registraren während der so genannten Landrush-Phase erwartungsgemäß hoch sein. Besonders Spekulanten und Domain-Grabber haben hier erstmals die Möglichkeit, sich ihre Wunschadressen zu sichern, um sie später gewinnbringend wieder zu verkaufen.
Versteigerung bei gleichen Domain-Anfragen
Doch ganz so einfach ist es nicht. Sollten beispielsweise für einen Domainnamen mehr als ein Registrierungsantrag bei der Registrierungsstelle dotasia.com eingehen, beginnt eine geschlossene Auktion unter den Bewerbern und der Domainname wird höchstbietend versteigert. Bei nur einem Bewerber für eine Domain wird die Adresse ohne Auktion nach dem Ende der Landrush-Phase zugeteilt. Mit Beginn des Regelbetriebs ab dem 26. März gilt wieder das sonst übliche "First-Come-First-Served"-Prinzip ("Wer zuerst kommt, bekommt den Zuschlag").
Kontaktadresse im .asia-Raum ist Voraussetzung
Registriert werden können .asia-Domains sowohl von natürlichen als auch juristischen Personen. Eine Voraussetzung besteht allerdings darin, dass der zukünftige Adressinhaber eine Niederlassung in der .asia-Region haben und in der Registry als so genannter CED-Kontakt eingetragen werden muss. Alternativ gibt es jedoch die Möglichkeit, einen CED-Treuhand-Service zu nutzen, der dann anstelle des Domaininhabers als CED-Kontakt eingetragen wird. Verschiedene Registrare bieten diesen Service bereits an.


