Quick Time, die Media-Player-Software von Apple, wird wieder einmal mit einem Patch verarztet. Erst
Mitte Januar hatte Apple mit einem Update seines Players vier Sicherheitslecks geschlossen. Aktuell wird nun einer weiteren Gefährdung ein Riegel vorgeschoben. Über die Lücke hätte auf dem betroffenen Rechner Schadcode ausgeführt werden können.
HTTP-Abfrage ausgenutzt
Das nun auf den Apple-Servern zum Download bereitgestellte Quicktime Update 7.4.1 soll einen möglichen Buffer Overflow verhindern. Dieser könnte durch HTTP-Antworten eines Webservers bei aktivierter RTSP-Tunnelung ausgelöst werden. Durch den Besuch entsprechend manipulierter Webseiten könnte Schadcode auf dem Rechner ausgeführt werden oder das System zum Absturz gebracht werden. Sowohl Windows- als auch Mac OS X-Betriebssysteme sind betroffen.
Apple rät den Nutzern von Quicktime daher zum Update auf die aktuelle Version. Das Update ist sowohl über die automatische Update-Funktion von Quicktime erhältlich oder aber direkt über die von Apple bereitgestellte
Downloadseite.
Jörg Schamberg