22.000 Euro für hawaii.de, 89.000 Euro für zimbabwe.com und 244.000 Euro für gibraltar.com - Internetadressen mit geografischen Namen stehen bei Domaininhabern nach wie vor hoch im Kurs. So sorgte beispielsweise im vergangenen Jahr die Versteigerung der virtuellen Adresse
chinese.com für rund 750.000 Euro für Aufsehen in der Domainwelt.
Neue Auktion am 13. Februar
Auf die große Nachfrage nach diesen Geo-Internetadressen reagiert jetzt die Domainhandelsplattform-Betreiber
Sedo und bietet am 13. Februar unter dem Motto "In sieben Tagen um die Welt" eine weitere Versteigerung an. Im Angebot sind dann über 60 geografische Domains von Neuseeland bis Saudi-Arabien. Aber auch Premium-Namen wie urlaub.com und tourismus.de werden versteigert. "Aufgrund der hohen Internetaffinität sind diese Domainnamen ideal für die Tourismusbranche", betont Sedo-Vizepräsidentin Liesbeth Mack-De Boer. Die richtige Internetadresse könne sich nämlich als ein mächtiges Marketing-Tool erweisen.
Verkäufer geben Mindestpreis vor
Die
Auktion beginnt am 13. Februar um 20 Uhr MEZ und endet nach einer Laufzeit von sieben Tagen. Als "kleine" Orientierungshilfe für potentielle Käufer haben die Domaininhaber jeweils einen Mindestpreis festgesetzt. Wird dieser bei der Versteigerung nicht erreicht, wechselt die Domain nach Auktionsende den Besitzer nicht und verbleibt beim Verkäufer.
Michael Friedrichs