Die Sicherheitsprobleme scheinen für den VoIP-Anbieter
Skype nicht abzureißen. Nachdem in den vergangenen Wochen die Videoversandfunktion zunächst eingeschränkt und dann völlig
deaktiviert wurde, räumen die Entwickler die Existenz eines weiteren Risikofaktors ein. Dieses Mal betrifft es den integrierten Suchdienst SkypeFind.
Problem seit längerem bekannt
Die Schwachstelle sei mittlerweile behoben, teilte Skype auf seinen
Sicherheitsseiten mit. Das Problem ist bereits seit längerem bekannt: Skype nutzt die Rendering-Funktion des Internet Explorers, um HTML-Inhalte darzustellen. Auch bei SkypeFind macht der Client dabei keine Ausnahme.
Fehler mittlerweile behoben
Da aber gleichzeitig die Rechte der lokalen Zone an die Inhalte weitergegeben werden, entsteht eine gefährliche Lücke für Angriffe durch die Hintertür. Das geschieht beispielsweise dann, wenn ein über SkypeFind übermittelter Kontakt auf dem Rechner des Betroffenen ein integriertes JavaScript ausführt. Diese Gefährdung hätte nur für Windows-Rechner bestanden, heißt es in der Mitteilung weiter.
Die Entwickler haben die Lücke nun geschlossen, ein Update sei für die Nutzer nicht erforderlich.
André Vatter