Mittwoch, 06.02.2008 07:01

Sony: All-in-one Lifestyle PC im iMac-Look

aus dem Bereich Computer
Branchenriese Sony bringt bald den PC VGC-LT2 auf den Markt. Das Besondere: Äußerlich erinnert der Rechner an einen iMac und soll auf dem Schreibtisch ordentlich was her machen.

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Design-PC

Wie bei Apples Vorbild wurde die gesamte PC-Technik im Inneren des 22 Zoll großen TFT-Bildschirms verbaut, einen Tower sucht man also vergebens. Optisch ist der Monitor an Sonys Bravia X Serie angelehnt: Ein transparenter Polycarbonat-Rahmen umgibt das Display und soll dem PC ein "luftiges" Aussehen verleihen. Im Inneren wurden zwar keine Highend-Komponenten verbaut, die Leistung sollte aber für die meisten Anwender ausreichen. Dafür sorgen ein Intel Core 2 Duo Prozessor, der mit 2,1 Gigahertz (GHz) taktet und ein zwei Gigabyte (GB) großer Arbeitsspeicher. Daten finden auf der 500-GB-Festplatte ausreichend Platz. Zu den Highlights zählen das integrierte Blu-ray-Laufwerk sowie der eingebaute Hybrid TV-Tuner mit Videorekorderfunktion und Fernbedienung, mit dem sowohl Analog-TV und DVB-T empfangen werden kann. Ebenfalls mit an Bord ist eine "Motion Eye" Webcam inklusive eingebautem Mikrofon.

Die übrige Ausstattung kann sich ebenso sehen lassen: WLAN nach den 802.1 a/b/g/n Standards, Platz für SD Karten und Memory Sticks, Stereo- Lautsprecher, ein 56K-Modem sowie ein Ethernet-Anschluss gehören mit zum Paket. Erweitern lässt sich der Rechner über die Steckplätze PC-Card, Express-Card oder einfach über die fünf USB-Anschlüsse. Die farblich passenden Eingabegeräte legt Sony gleich mit dabei: Eine Tastatur aus gebürstetem Aluminium samt Maus sorgt für ein edles Ambiente. Als Betriebssytem haben die Japaner Windows Vista Home Premium vorinstalliert.

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Design-Rechner VGC-LT2. Bild: Sony
Schwache Grafik

Um die Grafik kümmert sich eine Nvidia 8400M GT mit 128 Megabyte (MB) eigenem Speicher. Für aktuelle 3D-Spiele ist die Karte leider kaum zu gebrauchen. Ärgerlich, denn ein Wechsel der Grafikkarte dürfte sich als schwierig erweisen. Eine schnellere Karte oder eine spezielle Gamer-Edition wären wünschenswert. Zumal das Gerät mit 1.899 Euro kein wirkliches Schnäppchen ist – dafür bekommt man aber auch einen PC den nicht jeder zu Hause hat. Erscheinen wird der VGC-LT2 in der zwölften Kalenderwoche, also etwa ab Mitte März.
Marcel Petritz
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