Eigentlich sollte man meinen, die großen deutschen Mobilfunker müssten alles dafür tun, Vertragskunden zu gewinnen. Schließlich generieren die Postpaid-Telefonierer einen deutlich höheren Durchschnittsumsatz im Monat als jene, die eine Prepaidkarte nutzen. Durch den Markteintritt zahlreicher
Mobilfunk-Discounter ist jedoch ein scharfer Wettbewerb unter den Prepaid-Angeboten ausgebrochen. Eine neue
onlinekosten.de-Umfrage belegt zudem, dass viele Nutzer planen, künftig auf ein günstiges Prepaid-Angebot ohne Grundgebühr und Mindestumsatz zu setzen. Diesem Trend trägt ab Februar auch
T-Mobile Rechnung und strukturiert die eigenen Xtra-Tarife um.
Xtra Nonstop wird günstiger
Für echte Plaudertaschen wird der Preis für die Quasi-Flat Xtra Nonstop im Preis gesenkt. Ab dem 1. Februar kann für 29 Cent statt bisher für 39 Cent bis zu zwei Stunden in das deutsche Festnetz und zu anderen T-Mobile-Kunden telefoniert werden. Die monatliche Grundgebühr für den Optionstarif wird ebenfalls nach unten gestuft und kostet statt bisher 1,99 Euro künftig 99 Cent. Der Versand einer SMS kostet weiterhin 19 Cent. Bei Verzicht auf die Option werden alle nationalen Standard-Gespräche für 29 Cent pro Minute abgerechnet.
Xtra Card: Neuer Community-Tarif
Für Nutzer, die häufiger zu anderen T-Mobile-Anschlüssen telefonieren, wird das Prepaidangebot Xtra Card aufgelegt. Alle Gespräche in das deutsche T-Mobile-Netz werden mit fünf Cent pro Minute abgerechnet. Der gleiche Preis gilt für den Versand von SMS zu T-Mobile-Kunden. Telefonate in andere deutsche Mobilfunknetze und in das deutsche Festnetz kosten 29 Cent pro Minute, der Versand einer SMS in Fremdnetze wird mit 19 Cent berechnet.
Die beiden neuen Tarife ersetzen die bisherigen Prepaidtarife, die bisher von T-Mobile vermarktet wurden. Einzige Ausnahme: Xtra Click, das nur online erhältliche Discount-Angebot, bleibt weiter erhältlich. Bestandskunden können nach T-Mobile-Angaben kostenlos in einen der neuen Tarife wechseln. Auf Wunsch bleibt dabei die bestehende Rufnummer bestehen.