Die Welt von oben zu sehen, aufgenommen von Satelliten, gehört mittlerweile dank Websites wie Google
Earth und
Maps oder Microsofts
Virtual Earth zum Alltag. Jetzt tüfteln die Redmonder jedoch an einem Projekt unter dem Oberbegriff "Windows Live local", das die Darstellung von Städten in ganz neuen Perspektiven verspricht.
Städte neu erfahren
In einem
Technology-Preview erhält man erste Eindrücke der Windows Live local Anwendung: Bei "Live Search Map - Race your own street", basierend auf Virtual Earth, sieht der Nutzer einen waagerecht geteilten Bildschirm. In der oberen Hälfte finden sich hier Bilder aus den Straßen von Seattle oder San Francisco, wie sie sich aus Sicht eines Autofahrers oder Fußgängers zeigen. Im unteren Bildbereich zeigt Microsoft die Stadtansicht aus der bereits bekannten, zoombaren Satellitensicht.
Mit dem Rennwagen durch Seattle

Per Sportflitzer durch die Stadt.
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Screenshot: onlinekosten.de
Dort ist auch je nach Wahl ein Fußgänger, ein Sportwagen oder gar ein schneller Rennwagen platziert. Per Maus oder Pfeiltasten kann der Wagen oder die Person jetzt durch die Stadt bewegt werden. Die Straßenansicht im oberen Bereich wandelt sich entsprechend der Position in der Karte. Dazu hat Microsoft zahlreiche Fotos sämtlicher Straßen von Seattle und San Francisco geschossen und in den neuen Kartennavigator integriert. Und in der Tat lässt sich eine Stadt durch die neue Funktion sehr leicht erkunden und der Spaß-Faktor kommt auch nicht zu kurz.
Fertigstellungsdatum noch nicht bekannt
Die Möglichkeiten, die sich durch dieses noch in der Entwicklung befindliche Karten-Tool ergeben, sind vielfältig: Microsoft kann die Nutzer von Windows Live local beispielsweise direkt bis an den Eingang einer Pizzeria bringen. Künftig soll es eine große Auswahl an Suchmöglichkeiten geben, ein Termin für die Fertigstellung von Windows live local ist jedoch noch nicht bekannt. Die Integration von allen Straßen größerer US-amerikanischer oder europäischer Städte wird wohl angesichts des hohen Aufwands noch auf sich warten lassen. Die in der Preview gezeigten Fotos weisen auf das Jahr 2005 als Entstehungsdatum hin.
Jörg Schamberg