Da staunte die Französin nicht schlecht, als sie den Brief ihres Mobilfunkbetreibers öffnete. Wie die Tageszeitung "Le Figaro" am Montag berichtet, hatte
Tele2 einer Frau aus Herserange einen fälligen Gesamtbetrag in Höhe von mehr als 63 Millionen Euro in Rechnung gestellt.
Korrigierte Fassung
"Da muss uns wohl ein Komma verrutscht sein", kommentierte Olivier Anstett, der Vizedirektor bei Tele2, den Fauxpas. Angefangen hatte alles mit einer Beschwerde. Die Frau hatte die Höhe ihrer letzten Mobilfunkrechnung von 67,69 Euro schriftlich angezweifelt. Als Tele2 nicht reagierte, erbat sie per Brief ein zweites Mal um Klärung des Sachverhalts.
Nun erhielt sie eine korrigierte Fassung, in der neben dem Wörtchen "Summe" die 63.280.067,96 Euro prangten. "Wir können uns nur bei der Kundin entschuldigen und dafür sorgen, dass so etwas nie wieder vorkommt", sagte Anstett daraufhin der Zeitung.
André Vatter