Das fröhliche
Siedeln geht schon bald in die nächste Runde. Mit "Die Siedler: Aufstieg eines Königreichs - Reich des Ostens" soll im März die erste offizielle Erweiterung für das beliebte Computerspiel erreichen. Hersteller
Ubisoft präsentiert den Spielern damit nicht nur eine brandneue Kampagne mit acht Missionen, sondern auch zusätzliche Karten und Funktionen.
Wenn er nicht gestorben ist ...
Nach dem "offenen" Ende des Basisspiels geht die Geschichte wie von vielen Siedler-Fans erwartet natürlich weiter. Nach der Niederlage des Roten Prinzen wird das Imperium von Basa im Süden von Raudrlin neu aufgebaut. Die wichtige Handelsroute in das entfernte Hidun, das Reich des großen Moguls Praphat, ist allerdings nach wie vor blockiert und weder Güter noch Nachrichten dringen hindurch. Und genau hier beginnt schon die Handlung der Erweiterung. In acht Missionen müssen verwüstete Provinzen wieder aufgebaut, versorgt und Widersacher bekämpft werden.
Der Geologe ist wieder da
Damit der Spielspaß im Reich des Ostens nicht zu kurz kommt, haben sich die Gamedesigner von Ubisoft wieder mächtig ins Zeug gelegt. Neben der Kampagne, neue Karten für Einzel- und Mehrspieler gibt es auch andere Neuerungen, die für Siedler-Fans teilweise nicht unbekannt sein dürften. So gibt es ein Wiedersehen mit dem Geologen, der nicht nur neue Rohstoffvorkommen finden kann, sondern bereits bestehende Minen und Steinbrüche quasi wieder auffüllen kann. Mit der Erweiterung können Spieler beispielsweise auch Brunnen bauen, um die Wasserversorgungen ihrer Siedlungen sicher zu stellen. Ebenfalls neu ist die Regenzeit. So bleiben während des Monsuns Straßen unpassierbar und die Warentransporte zwischen den Betrieben geraten ins Stocken.
Neue Missionen warten im Reich des Ostens auf die Siedler-Spieler. Screenshot: Ubisoft
Prämiertes Spiel
Dass die Spielidee seit nun mehr 15 Jahren (1993 erschien der erste Teil der
Siedler-Reihe) gut bei den Fans ankommt, belegen zahlreichen Auszeichnungen. So wurde "Die Siedler: Aufstieg eines Königreichs" (der siebte und aktuelle Teil) im vergangenen Jahr unter anderem zur erfolgreichsten deutschen Computerspiel-Produktion gewählt. Preise gab es auch für die Spielgrafik und das Game-/Leveldesign.
Michael Friedrichs