Freitag, 25.01.2008 13:21

Sony Ericsson: Neues Futter für Musikliebhaber

aus dem Bereich Mobilfunk
Musikhandys sind im Hause Sony Ericsson eine Erfolgsgeschichte. An die guten Verkaufszahlen der Walkman-Telefone möchte der japanisch-schwedische Mischkonzern jetzt mit einer ganz neuen Serie anknüpfen. Künftig sollen auch Radio-Handys für Kundeninteresse sorgen. Die R-Reihe setzt vor allem auf eine komfortable Bedienung der integrierten Radios, soll aber nur in ausgewählten Ländern verfügbar sein.

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R300i - Für Einsteiger

Bewusst schlicht wurde das 101x46x12 Millimeter kleine und 75 Gramm leichte Einsteiger-Handy R300i gehalten, das im Laufe des zweiten Quartals in den Handel kommen soll. Das Quadband-Handy funkt zwar weltweit in GSM-Netzen, UMTS oder gar HSDPA sind jedoch nicht nutzbar. Das integrierte RDS-Radio lässt sich über eine spezielle Taste einschalten. Anschließend ist der Musikgenuss über die integrierten Lautsprecher oder über das mitgelieferte Stereo-Headset möglich.

Durch das Menü kann über ein 128x160 Pixel großes TFT-Display navigiert werden, das 65.536 Farben darstellen kann. Wer unterwegs die erlebten Eindrücke bildlich festhalten möchte, kann auf die integrierte Digitalkamera zurückgreifen. Der technisch neueste Schrei ist sie aufgrund einer maximalen Auflösung von gerade einmal 0,3 Megapixel allerdings nicht. Auch der interne Speicher von gerade einmal acht Megabyte ist wenig überzeugend. Abgerundet wird der Funktionsumfang durch einen Organizer und eine Bluetooth-Schnittstelle. Die maximale Sprechzeit liegt nach Herstellerangaben bei neun Stunden, die Bereitschaftszeit bei fast 19 Tagen.
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Neue Radio-Handys von Sony Ericsson: R300i (rechts) und R306i Bilder: Sony Ericsson

R306i: Das ist ein Handy?

Äußerlich für viele Nutzer sicherlich gewöhnungsbedürftig ist das zweite neu vorgestellte Radio-Handy. Beim 90x48x16 Millimeter kleinen und 93 Gramm schweren 306i handelt es sich um ein Klapphandy, das überhaupt nicht wie ein Handy aussieht. Wird von außen das integrierte Radio bedient, kommt nach dem Aufklappen das TFT-Display zum Vorschein, das bei einer Auflösung von 128x160 Bildpunkten 65.536 Farben darstellen kann.

Auch dieses Telefon lässt sich in allen GSM-Netzen weltweit nutzen. Eine UMTS-Unterstützung fehlt. Dafür stehen ein Organizer, Bluetooth-Schnittstelle und eine 1,3-Megapixel-Kamera zur Verfügung. Warum Sony Ericsson dem Endgerät trotzdem nur einen internen Speicher von gerade einmal fünf Megabyte spendiert hat, bleibt ein Rätsel. Denkbar, dass sich daran bis zur finalen Einführung um Laufe des dritten Quartals dieses Jahres noch etwas ändern wird. Der mitgelieferte Akku bietet Energie für bis zu neun Stunden Nonstop-Telefonie beziehungsweise 17 Tage Bereitschaftszeit.

Preise für die beiden neuen R-Serien-Modelle hat Sony Ericsson bisher noch nicht verraten.
Hayo Lücke
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