Samstag, 26.01.2008 08:01

Sexseiten-Surfen kostet den Job

aus dem Bereich Sonstiges
Weil sie sich während ihrer Arbeitszeit ausgiebig auf pornografischen Internetseiten tummelten, sind neun Angestellte der Stadt Washington gefeuert worden. Im vergangenen Jahr riefen die Betroffenen nach Angaben des Bürgermeisters Adrian Fenty mindestens 19.000 Mal Sex-Seiten auf, pro Arbeitstag also etwa 73 Mal.

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Massiver Verstoß

Wie aus einer am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichten Erklärung hervorging, flogen sie durch eine Software auf, die die Internet-Nutzung auf 10.000 Amtscomputern auswertete. Demnach waren drei der nun Entlassenen in ihrem Büro bis zu 39.000 Mal auf Porno-Seiten unterwegs.

Software deckt auf

Entgegen ihren Dienstvorschriften surften den Angaben zufolge insgesamt rund 40 Stadtangestellte auf pornografischen Internetseiten. Die meisten klickten sie jedoch nicht öfter als 2000 Mal, also knapp achtmal pro Arbeitstag, an und kassierten lediglich eine Abmahnung oder wurden vorübergehend vom Dienst suspendiert.

"Die Einwohner des District of Columbia haben uns ihre Steuergelder anvertraut, damit wir ihnen notwendige Dienstleistungen zur Verfügung stellen", erklärte Fenty. Die Stadt müsse sicherstellen, dass die Angestellten ihre Arbeitszeit in "angemessener Weise" nutzten.
Hayo Lücke / afp
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