Microsoft will endlich auf die Tube drücken. Nächster Schritt in der Redmonder Expansionspolitik ist die globale – und automatische – Verteilung des
Internet Explorers 7 auf allen Windows XP-Rechnern. Für die flächendeckende Streuung des hauseigenen Browsers soll sogar die Echtheitsprüfung durch Windows Genuine Advantage (WGA) entfallen. Doch anschneidend rechnet Microsoft schon im Vorfeld mit Widerstand, vor allem aus der Wirtschaft und gibt Administratoren Ratschläge für den Stopp des programmierten Updates.
Version 7 macht Probleme
Am 12. Februar wird der Internet Explorer in die Windows Server Update Services (WSUS) aufgenommen, die eine Aktualisierung auf die neuste Version des Browsers vorsieht. Bei allen XP-Computern, die das automatische Update aktiviert haben, geschieht das ohne weiteres Zutun. Vor allem im Unternehmensalltag, wo viele internetbasierte Anwendungen noch den Internet Explorer 6 voraussetzen, ist dies mit Problemen behaftet. Daher gibt Microsoft in einem neuen
Artikel verantwortlichen Administratoren Tipps, wie das Update noch zu verhindern ist.
Automatische Updates deaktivieren
Dafür muss innerhalb der nächsten drei Wochen die Freigabe der Update-Rollup-Pakete in den WSUS manuell deaktiviert werden. Anschließend ist eine Synchronisierung mit den Microsoft-Servern fällig. Die Redmonder versichern, dass die Zwangsauslieferung des Internet Explorers 7 nur für den 12. Februar vorgesehen ist. Deshalb sollten Administratoren es nicht versäumen, nach diesem Datum die automatischen Updates wieder zu aktivieren.
André Vatter