Noch in diesem Jahr will die SATA-Gemeinde neue Spezifikationen für eSATA vorstellen. Der neue Standard soll die Neuerung bringen, dass nicht nur Datentransfer, sondern gleichzeitig auch die Stromversorgung für Hardware über das Datenkabel erfolgt.
Kabelsalat ade
Damit könnte bei externen Laufwerken wie Festplatten oder optischen Datenträgern in Zukunft auf ein zusätzliches Netzteil verzichtet werden. Derzeit kommt man gerade bei externen 3,5-Zoll-Festplatten nicht ohne Netzteil aus. Und bei den tragbaren 2,5-Zoll-Festplatten müssen meist zwei USB-2.0-Ports die für den netzteillosen Betrieb nötige Energie aufbringen. Ein USB-2.0-Port liefert üblicherweise 2,5 Watt elektrische Leistung. Nur, wenn die USB-Schnittstelle mehr Leistung aufbringt, kommt man derzeit mit nur einem USB-Kabel für Daten- und Stromversorgung aus.
Erste Geräte 2009
Für einen reibungslosen Betrieb benötigen externe Geräte rund 15 Watt Leistung, die derzeit aber weder USB 2.0, noch Firewire oder der aktuelle eSATA-Standard liefern. Deshalb will die SATA-Gemeinde "Power over eSATA" ins Rollen bringen. Im zweiten Halbjahr 2008 sollen die Spezifikationen verabschiedet werden. Mit ersten Geräten könnte dann Anfang 2009 gerechnet werden.
Filip Vojtech