Externe Festplatten sind anfällig für Diebstahl. Sie können einfach entwendet und an nahezu jeden beliebigen PC angeschlossen werden. Ist die Festplatte nicht gesondert gesichert, steht der Weg offen für einen Zugriff auf die dort gespeicherten Daten.
Funkchip als Datenwächter
Sharkoon, taiwanesischer Hardwarehersteller, schiebt Datendieben jetzt einen Riegel vor. Das externe Festplattengehäuse Swift-Case Securita für 2,5-Zoll-SATA-Festplatten ist mit einer elektronischen Zugriffssicherung via
RFID-Technik (Radio Frequency Identification) gesichert. Das Aluminiumgehäuse ist mit einem RFID-Transponder ausgestattet, der nur von dem in einem Funkchip integrierten RFID-Leser ausgelesen werden kann. Der Chip kann beispielsweise an einen Schlüsselbund gehängt werden.
Codierung bei erstem Gebrauch
Beim ersten Einsatz des Festplattengehäuses wird ein Code für den Chip erstellt. Dabei ist zu beachten, dass die Festplatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht partitioniert oder mit Daten gefüllt sein sollte. Am Gehäuse befindet sich ein Sensor, über den man den Funkchip nur kurz zur Sperrung oder Entsperrung der Festplatte führen muss. Im gesperrten Zustand wird die Festplatte von einem PC nicht als Laufwerk erkannt. Bis zu drei Festplatten können codiert werden und sind dann auch nur im Sharkoon Swift-Case Gehäuse nutzbar.
Festplatte per Funkchip sichern.
Bild: sharkoon.de
An Anschlüssen bringt das Gehäuse einen externen USB 2.0-Anschluss sowie einen internen IDE-Anschluss mit. Unterstützt werden Windows 2000/XP/Vista, Mac OS ab 9.x und Linux ab Version 9.1. Ein USB-Y-Kabel erlaubt den Anschluss von Festplatten mit großem Strombedarf an einen zweiten USB-Anschluss. Im Lieferumfang findet sich auch ein Ersatzschlüssel.
Im Handel ist das Festplattengehäuse für 34 Euro erhältlich.