Absoluter Abräumer in der Konsolenwelt ist derzeit
Assassin's Creed. Das mittelalterliche Schleich-Histörchen rund um den Meuchelmörder Altair war bisher nur für die Besitzer einer Playstation 3 oder Xbox 360 spielbar. Alle anderen müssen sich noch bis zum 27. März gedulden, wenn die PC-Version ihren Ritterschlag erhält.
Die (Vor-)geschichte beginnt...
Um den Fans bis dahin die Wartezeit zu verkürzen, hat der Hersteller Ubisoft für den 14. Februar eine Veröffentlichung von "Assassin’s Creed: Altair's Chronicles" für den Nintendo DS angekündigt. Das Spiel erzählt die Vorgeschichte des orientalischen Schleich- und Kampfspektakels und soll ein wenig Licht in die Vergangenheit des Hauptcharakters Altair bringen. Dessen Aufgabe ist es hier, inmitten der Unruhen des dritten Kreuzzugs, den Abendmahlskelch von den Templern zu stehlen – der Besitz des begehrten Jesus-Bechers könnte immerhin über den Ausgang des Krieges entscheiden.
Stehlen, kämpfen und klettern im Morgenland
Ein Hauch von Orient. Bild: Ubisoft
Um den Spielern einen unterhaltsamen Ausflug in das heilige Land zu bieten, hat sich Ubisoft einiges einfallen lassen: Als mittelalterlicher Assassine stiehlt, kämpft und klettert sich Altair durch vier historische 3D-Städte, darunter Damaskus und Jerusalem. Für den Kampf stehen dem Spieler elf Waffen zur Verfügung – nicht zuletzt aufgrund ausgeklügelter Kombos und der Möglichkeit zur hinterhältigen Attacke kommt beim Mann-gegen-Mann-Raufen keine Langweile auf. In ruhigeren Phasen des Spiels verlässt sich Altair zudem auf subtilere Interaktionsformen, wenn er durch geschickte Fragestellungen Passanten zum Reden bringt und ihnen danach wie beiläufig die Taschen leert.
"Assassin’s Creed: Altair’s Chronicles" hat von der USK eine Altersfreigabe ab zwölf Jahren erhalten. Ubisoft hat für die Handheld-Version des Spiels einen Verkaufspreis von 39,95 Euro empfohlen.
André Vatter