Dienstag, 15.01.2008 09:51

Konkurrenz für den Eee PC: Noahpad UMPC

aus dem Bereich Computer
Der taiwanische Hersteller E-Lead hat einen Ultra Mobile PC mit einigen interessanten Features entwickelt, der bewusst als Konkurrent zum Eee PC vorgestellt wird. Das Mini-Notebook soll dabei um ein Drittel kleiner sein als der 299-Euro-Rechner von Asus – bei gleicher Display-Größe.

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Spezielle Eingabemethode

So bringt auch das "Noahpad UMPC" genannte Gerät einen 7-Zoll-Bildschirm mit. Wem die Darstellung zu klein ist, der kann auch im 10-Zoll-Modus mit 1024 x 768 Bildpunkten im Internet surfen. Die zweigeteilte Tastatur erleichtert dann das Navigieren: Während die rechte Hälfte zum Mausersatz wird, kann der Nutzer mit der linken Tastatur Ausschnitte des Bildschirms verschieben. Im Gegensatz zum Eee PC lässt sich das Display des Noahpad UMPCs um fast 360 Grad umklappen. So wandelt sich der kleine Rechner zum Tablet-PC, getippt wird dann auf der Rückseite. Damit der Nutzer trotzdem erkennen kann, welche Tasten er gerade drückt, erscheint auf dem Display eine halbtransparente Tastatur.

Zehn Stunden Akkulaufzeit

Im weißen Gehäuse stecken ein Via C7 Prozessor mit 1,0 Gigahertz (GHz) Taktfrequenz, 512 Megabyte (MB) Arbeitsspeicher und eine Festplatte mit einer Kapazität von 30 Gigabyte (GB). Kommuniziert wird entweder per Bluetooth, Ethernet oder WLAN nach den Funkstandards 802.11 b/g. Zur weiteren Ausstattung gehören ein SD-Kartenleser und eine VGA-Kamera. Der Hersteller betont besonders die Flexibilität des Mini-Notebooks und zeigt es auf seiner Website als digitalen Bilderrahmen, Navigationssystem im Auto und – an einem Kleiderbügel hängend – als Multimediaplayer in der Küche. Der 780 Gramm leichte Rechner bringt zusätzlich zum internen einen externen Akku mit und soll mit beiden zusammen rund zehn Stunden ohne Netzstrom auskommen. Als Betriebssystem kommt Ubuntu 7.10 zum Einsatz.
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Neues Mini-Notebook mit umklappbarem Display. Bild: E-Lead.


Wann der UMPC von E-Lead erhältlich sein wird, ist noch nicht bekannt. Auch zum Preis machte der Hersteller noch keine genauen Angaben, der Verkaufspreis soll allerdings ähnlich wie beim Eee PC sein, der ab dem 24. Januar für 299 Euro angeboten wird. Für den Einsatz unterwegs soll außerdem ein Schultergurt mitgeliefert werden.
Saskia Brintrup
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