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Die gemeinsame Projektvereinbarung beinhaltet unter anderem zehn Ziele, die die Internetbehörde "erledigen" muss, bevor das Domain Name System in privatwirtschaftliche Hände gelegt werden kann. ICANN habe seine Hausaufgaben gemacht, betont Vorstand Peter Dengate Thrush. Alle in der JPA vereinbarten Punkte seien bereits umgesetzt worden. Deshalb sehe er die gemeinsame Vereinbarung auch aus beendigt an. "Sie wird alle Beteiligten in dem Vertrauen bestärken, dass die Investition von Zeit, Gedanken und Energie im Laufe von über neun Jahren ein Koordinationsgremium für das Internet gefestigt hat, das immer im Besitz aller Interessengruppen und nie von nur einer einzigen Instanz geleitet und beaufsichtigt wird", so der ICANN-Chef.
Ohne DNS läuft nichts im Internet
Das Domain Name System ist einer der wichtigsten Dienste im Internet. Seine Hauptaufgabe ist die Umsetzung von Internetadressen in die zugehörige IP-Adresse. Dieser Vorgang ist vergleichbar mit einem Telefonbuch, das die Namen der Teilnehmer in ihre Telefonnummer auflöst. Das DNS bietet somit eine Vereinfachung, weil Menschen sich Namen wie www.onlinekosten.de weitaus besser merken können als Zahlenkolonnen wie 217.172.162.180.
Internetnutzer können mitmachen
Obwohl der Zwischenbericht schon vorliegt, können sich Internetnutzer noch in das Papier einbringen. "Wenn Sie weiterhin an den vollständigen Übergang des Domain Name Systems in privatwirtschaftliche Hand und an ein Internet glauben, das koordiniert, aber nicht kontrolliert wird, ist jetzt die Zeit, das zu äußern und Teil des nächsten Schritts im Rahmen dieses Übergangs zu werden", so der Appell der ICANN auf seiner Internetseite. Mitreden können die Internetnutzer allerdings nur bis zum 15. Februar 2008, denn dann läuft die Einsendefrist ab. Im März soll es dann eine mündliche Anhörung zwischen ICANN und US-Regierungsvertretern geben.


