Anzeige:
Mittwoch, 09.01.2008 13:56

Apple vereinheitlicht iTunes-Store-Preise in der EU

aus dem Bereich Computer
Apple, Hersteller der weltweit genutzten iTunes-Software, hat angekündigt innerhalb der nächsten sechs Monate die Preise für das Herunterladen von Musik über den britischen iTunes-Onlineshop zu senken und sie denen der übrigen iTunes-Shops in der EU anzugleichen.

Anzeige
iTunes in England zu teuer

Vorausgegangen war im Frühjahr 2007 die Einleitung eines Verfahrens der EU-Kommission gegen den amerikanischen Konzern. Die europäischen Wettbewerbshüter hatten gerügt, dass die Preise in Großbritannien um rund zehn Prozent teurer sind als in der EU-Zone. Zuvor hatte die britische Verbraucherschutzorganisation Which? bei der EU-Kommission offiziell Beschwerde eingereicht. In Deutschland kosten von iTunes zum Download angebotene Songs derzeit üblicherweise 99 Cent.

EU-Kommission stellt Verfahren gegen Apple ein

EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes erklärte in einer von der EU-Kommmission herausgegeben Stellungnahme: "Die Kommission begrüßt Lösungen, durch die der Verbraucher in den Genuss eines echten Binnenmarkts für Musikdownloads kommt." Bisher können iTunes Nutzer Musikdownloads nur über die jeweils länderspezifischen iTunes Onlinestores ordern. Geprüft wird der Wohnsitz der Verbraucher von Apple mittels der Kreditkarten, die für die Bezahlung von iTunes Käufen benötigt werden. Die EU-Kommission hatte es als Verstoß gegen das europäische Wettbewerbsrecht angesehen, dass die Konsumenten den Ort ihres Kaufes nicht frei wählen konnten.

Die Prüfung durch die europäischen Wettbewerbsbehörden hatte jedoch ergeben, dass diese länderspezifische Beschränkung nicht das Ergebnis einer Absprache zwischen Apple und den großen Plattenfirmen sei. Vielmehr hatte Apple diese Trennung aus Urheberschutzgründen in den jeweiligen Ländern so eingerichtet. Nach Angaben von Apple seien die höheren Preise in Großbritannien damit zu erklären, dass der amerikanische Konzern den Plattenfirmen derzeit höhere Lizenzpreise für Verkäufe in Großbritannien zahlen müsse als in den anderen europäischen Ländern. Apple werde daher die Zusammenarbeit mit jeder Plattenfirma überdenken, die ihre Preise nicht an das in der EU-Zone übliche und niedrigere Preisniveau anpasst. Steve Jobs, Apple Frontmann, verkauft dieses Vorgehen als wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem gesamteuropäischen Musikmarkt.
Jörg Schamberg
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Sonntag, 29.03.2015
Paketkasten für Mehrfamilienhäuser: DHL startet Pilotprojekt
Facebook testet erfolgreich solargetriebene Drohne
Lidl: Alle iTunes-Karten mit 20 Prozent Rabatt
Kein Ende in der E-Mail-Affäre um Hillary Clinton: Mail-Korrespondenz gelöscht
Fotos mit Geotags: Warum wir der Welt zeigen, wo wir sind
Festo entwickelt Cyborg-Ameisen und bionische Schmetterlinge
Samstag, 28.03.2015
Diskriminierung von Frauen in Tech-Betrieben: Klage in den USA erfolglos
HTC One M9 ab sofort in Deutschland erhältlich
Auf dem Weg zur Legalität: Uber bezahlt Fahrern Personenbeförderungsschein
Microsoft: Windows Phone soll Android Apps unterstützen
Telekom: E-Mail-Software 6.0 wird eingestellt
Online-Fitnessstudios auf dem Vormarsch: Schwitzen vorm Smart TV
Freitag, 27.03.2015
Chromecast: 60 Euro Bonus für Musik und Filme
Blackberry schafft schwarze Quartalszahlen - Umsatz sinkt weiter
Rabatt bei winSIM und PremiumSIM: Allnet-Flats bis zu 28 Prozent günstiger
Weitere News
Hoster
Mit dem eigenen Clan auf der Suche nach einem Gameserver mit integriertem Teamspeak für mehr Spielspaß?
Oder brauchen Sie etwa einen vServer mit Unterstützung für POP3, IMAP und SMTP um ihre E-Mails zu verwalten?
Auch wenn nur Webspace für eine eigene Homepage oder die Internetseite des Vereins gesucht wird: Der richtige Hoster bietet alles.
Speedcheck
Zum Glück DSL verfügbar, mit großer Vorfreude bestellt und nun trotzdem enttäuscht? Gleich DSL Speedcheck machen.
Langsamer als versprochen? Dann im großen Flatrate Vergleich alle günstigen DSL Tarife anschauen und schnell wechseln.
Viele Angebote haben neben einer Telefonflatrate auch einen WLAN DSL Router inklusive.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs