Totgesagte leben länger. Ende November hatte schon Konkurrent Filiago um die
Übernahme der Kunden von
skyDSL, in wirtschaftliche Probleme geratener Anbieter von Internet via Satellit, geworben. Doch die Wettbewerber haben sich zu früh gefreut. SkyDSL wird auch 2008 fortbestehen und sichert seinen Kunden eine unveränderte Fortführung der Geschäftstätigkeit zu.
Investor aus der Schweiz
Die erlösende Nachricht für die Kunden und Mitarbeiter des noch zur Teles AG gehörenden Internetproviders war die Unterzeichnung eines Kaufoptionsvertrages durch die schweizerische Beteiligungsgesellschaft Mountain Super Angel AG. Die Kaufoption kann der neue potentielle Investor bis zum 28. Januar 2008 ausüben und eine Mehrheit an der Teles Wireless Broadband Internet GmbH erwerben. Teles zeigte sich in einer Ad-Hoc-Meldung überzeugt, mit den Schweizern Synergieeffekte nutzen zu können und gemeinsam eine solide Geschäftsentwicklung für skyDSL zu erreichen. Teles wird voraussichtlich eine kleinere Beteiligung an skyDSL beibehalten.
Tarife bleiben unverändert
Für skyDSL-Kunden wird sich auch im neuen Jahr nichts ändern. Dies versicherte eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage von onlinekosten.de. Alle
Tarife bleiben unverändert bestehen. Auch die Hardwareangebote wird es weiter wie bisher geben.
Andreas Krüger, auch weiterhin Geschäftsführer von skyDSL, äußerte sich schon Ende November 2007 im
Gespräch mit onlinekosten.de optimistisch zur Partnersuche. Krüger sieht noch Wachstumspotential für skyDSL. Zum einen gebe es immer noch Lücken bei der Breitbandversorgung in Deutschland. Aber auch im europäischen Ausland und vor allem im osteuropäischen Markt sieht der skyDSL-Geschäftsführer noch Chancen für ein Wachstum. Für 2008 prognostiziert Krüger daher: "skyDSL wird somit seine Marktführerschaft im neuen Jahr weiter ausbauen können".
Jörg Schamberg