Für Freunde von Spielkonsolen war das Jahr 2007 äußerst spannend. Es gab viel Neues, einiges Überraschendes und vor allem jede Menge Gründe um reichlich zu zocken. Denn seit Ende März ist mit Markteinführung von Sonys
Playstation 3 die Flotte der Next-Generation-Konsolen komplett. Microsoft hatte die
Xbox 360 bereits Ende 2005 auf den Markt gebracht, Nintendos
Wii folgte ein Jahr später Ende 2006. 2007 ging es für die Weltkonzerne also erstmals in den direkten Dreikampf.
Belebter Konsolenmarkt
Und insgesamt kann man schon vorwegnehmen, dass dieser "Kampf" den Konsolenmarkt deutlich belebt hat.
Studien zufolge stieg der Umsatz mit Konsolenspielen alleine im dritten Quartal 2007 nämlich um mehr als 40 Prozent. 3,4 Millionen Titel wurden verkauft, für die die Käufer insgesamt 112 Millionen Euro ausgaben. Hingegen wurden 4,6 Prozent weniger PC-Spiele verkauft.
Dabei sorgten nicht nur die Next-Generation-Konsolen für den Aufschwung, sondern ebenso die mobilen Spiele-Handhelds wie Playstation Portable und Nintendo DS. Mit sechs von zehn Titeln in den Software-Charts des dritten Quartals waren vor allem Nintendo-DS-Spiele der Renner.
Wirbel um Nintendo
Erfolgsprodukt 2007: Nintendos Wii. Bild: Nintendo
Das Jahr begann mit viel Wirbel um Nintendo und seine neue Konsole Wii, die gerade frisch auf dem Markt war und für mächtiges Aufsehen sorgte, weil sie "anders" war. Anders, weil es Nintendo im Gegensatz zu Sony und Microsoft nicht darum ging, die Konsole mit möglichst fortschrittlicher, teurer Technik auszustatten und die beste Grafik bei flüssiger Darstellung auf die Beine zu stellen, sondern weil es darum ging, die Spieler mit einem neuartigen Spielprinzip zu locken. Bereits vor Marktstart der Wii zeichnete sich Mitte 2006 aufgrund des großen Interesses ab, dass die Idee aufgehen würde. Unsere Meldung "
Wii: Nintendos neues Steuerprinzip" zum Beispiel ist bei onlinekosten.de die am häufigsten gelesene Nachricht 2006.