In Zeiten, in denen sich (fast) alles um das iPhone von Apple dreht, ist es angenehm, eine Alternative auswählen zu können. Wer bereit ist, einen Vertrag bei
Vodafone abzuschließen, kann sich für das Multimedia-Handy Qbowl von
Samsung entscheiden. Während
T-Mobile das iPhone exklusiv vertreiben darf, hat sich Vodafone den exklusiven Vertrieb des Qbowl gesichert. Unsere Redaktion hatte die Möglichkeit, das Samsung-Telefon, das auch unter der Produktbezeichnung SGH-F700V angeboten wird, genauer unter die Lupe zu nehmen.
Ein schwerer Brocken
Wer das schwarze Handy aus seiner Verpackung befreien darf, kann sich über den Anblick eines Design-Telefons freuen. Schwarzes Kleid, riesiges Display, keine Tastatur. Doch Stopp: im Gegensatz zum iPhone fehlen die praktischen Tasten für eine komfortablere Bedienung nicht komplett. Vielmehr lässt sich eine vollständige QWERTZ-Tastatur seitlich hinter dem Bildschirm hervor schieben. Geschieht dies, springt das sichtbare Bild automatisch vom klassischen Sichtfeld in den Breitbildmodus. Für die weitere Bedienung muss das Handy anschließend um 90 Grad gedreht werden.
Aber: das Qbowl ist mit 139 Gramm vergleichsweise schwer. Darüber hinaus zählt es mit Abmessungen von 112 x 56 x 16 Millimetern auch nicht gerade zu den handlichsten Modellen, die am Markt erhältlich sind. Ein dickes Minus muss dem Samsung-Handy darüber hinaus für die Menüführung ausgestellt werden. Sie wirkt weder intuitiv, noch sonderlich liebevoll programmiert. Das macht sich vor allem bei den Menüsymbolen bemerkbar, die die Steuerung eigentlich erleichtern sollen. Viele Personen stellen sich auf den ersten Blick aber eher die Frage, was gewisse Symbole denn wohl bedeuten könnten, wie Stichproben unserer Redaktion belegen. Besonders in den ersten Nutzungswochen erschwert das umständliche Menü die Bedienung enorm.
Konkurrenz für das iPhone: Exklusiv bei Vodafone gibt es das Samsung F300 Qbowl.
Bilder: Samsung/Vodafone
Vorteil Qbowl: UMTS
Dafür kann das Samsung-Telefon bei der mobilen Datenübertragung im Vergleich mit dem Luxus-Handy von Apple in einem ganz entscheidenden Punkt glänzen: es ist
UMTS- und in entsprechend ausgebauten Regionen sogar
HSDPA-fähig während das iPhone lediglich
EDGE unterstützt. Wer schnell im Internet surfen oder größere Downloads starten möchte, ist mit dem Qbowl demnach besser bedient. Im besten Fall sind im Downstream bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich. In GSM-Netzen unterstützt auch das Qbowl den langsameren EDGE- (bis zu ca. 200 Kilobit pro Sekunde) beziehungsweise
GPRS-Standard (bis zu circa 54 Kilobit pro Sekunde).