Microsoft erhöht das Tempo und plant bereits für die erste Hälfte des nächsten Jahres eine Beta-Version des Internet Explorers (IE), wie der General Manager Dean Hachamovitch in seinem
IE-Blog berichtet. Den sogenannten Acid2-Test konnte das Programm bereits erfolgreich absolvieren, was Hachamovitch als Meilenstein bezeichnet.
Gleiches Aussehen für alle
Die Betreiber des
Web Standards Project (WaSP) haben Acid2 erfunden, um Browser-Entwicklern eine Internet-Seite zum Testen der Darstellung im Browser zur Verfügung zu stellen. Wird die Seite korrekt angezeigt, ist dies ein gutes Zeichen dafür, dass der Browser die Standards moderner Webentwicklung korrekt interpretiert. Das Ziel: Jede Internetseite soll in jedem Browser gleich aussehen. Hachamovtich erklärte allerdings, dass es sich bei der WaSP um eine Interessen-Gruppe handele, verbindliche Web-Standards werden von der Vereinigung nicht festgelegt.
Härtetest
Unscheinbar: So sieht die Acid2-
Testseite korrekt aus. Bild: WaSP.
Wie ein kurzer Test zeigte, scheitert die aktuelle siebte Version des Microsoft Browsers zur Zeit noch kläglich. Der große Konkurrent Firefox fällt mit der aktuellen stabilen Version ebenfalls durch. Opera und zumindest die Windows Version des Safari Browsers machen ebenfalls noch Probleme. Weitere Informationen zum neuen Internet Explorer werden laut Dean Hachamovitch auf der MIX08 Konferenz in Las Vegas im März kommenden Jahres bekannt gegeben.
Marcel Petritz