Datendiebe, die in das Netzwerk einer Firma eindringen wollen, um dort geheime Informationen auszuspähen, greifen zunehmend zur einfachsten Lösung: Der Router mit darin gespeicherten Zugangsdaten wird einfach aus den Firmenräumen gestohlen. Im stillen Kämmerlein können Angreifer dann mit den im Router gespeicherten Zugangsdaten auf das Firmennetzwerk zugreifen. Genau dies soll jetzt der neue Business-Router 1751 UMTS von Lancom verhindern.
GPS-Ortung gegen Langfinger
Lancom Systems, deutscher Hersteller von Kommunikationslösungen für Unternehmen, hat dem neuen Router einige feine Features spendiert. Besonders sticht dabei der Diebstahlschutz hervor, den man in dieser Art bisher vor allem zum Schutz von Fahrzeugen kannte. Per ISDN-Selbstanruf oder GPS-Sensor kann ein Diebstahl des Routers zwar nicht verhindert werden, wohl aber die unberechtigte Nutzung außerhalb der Betriebsräume. Wird der Lancom 1751 aus dem einstellbaren Aktionsradius des Routers innerhalb der Firma entfernt, so stellt er einfach seinen Betrieb ein.
DSL- und UMTS-Modem integriert
Zudem enthält der Router 1751 zur flexiblen Anbindung neben dem ADSL2(+)-Modem auch ein
UMTS/
HSDPA-Modem. Über das kann bei einem Ausfall der DSL-Firmenanbindung das Netzwerk über UMTS oder
EDGE-Verbindungen weiter betrieben werden. Standardmäßig bringt der Lancom 1751 Router bereits fünf VPN-Kanäle mit, die optional auf 25 Kanäle aufrüstbar sind. Daneben lassen sich vier Switch-Ports seperat ansteuern.
Der Lancom Router 1751 UMTS ist zum Preis von 949 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer ab März 2008 erhältlich.
Lancom Router 1751 macht Dieben dank GPS-Ortung das Leben schwer
Bild: Lancom
Jörg Schamberg