Bereits im Juni 2007
berichtete onlinekosten.de über den Online-Filmverleih des Video On Demand (VoD) Portals der Deutschen Telekom. Ab März 2008 soll "
Videoload, das von der Deutschen Telekom zurzeit nur den eigenen Kunden angeboten wird, laut Informationen der Deutschen Presse Agentur (dpa) auch für Kunden anderer Provider geöffnet werden. Pünktlich zur Cebit soll das neue Angebot starten. Die Telekom verspricht sich eine führende Stellung bei internetbasierten Videodiensten.
Filmverleih für Telekom-Kunden
Bisher können nur Kunden mit einem DSL-Tarif der Telekom online auf das rund 2000 Titel umfassende Filmangebot zugreifen. Per Stream oder Download auf den PC können Filme innerhalb von 24 Stunden beliebig oft angeschaut werden. Derzeit berechnet Videoload für Serienepisoden und Kurzfilme 99 Cent und zwischen 1,99 bis 3,99 Euro für Fernsehfilme und Hollywood-Produktionen. Telekom-Kunden erhalten die Abrechnung über ihre Telefonrechnung.
Nicht-T-Home Kunden haben im Moment nur die Möglichkeit, über das "Download-to-burn" Angebot Filme zu kaufen. Dazu können sie die Titel auf den eigenen Computer herunterladen und auf eine DVD brennen. Der Download der Filme kann mit Kreditkarte oder T-Pay bezahlt werden. Der Preis für Kauffilme liegt zwischen 4,99 Euro und 15,99 Euro.
Video on Demand auch von der Konkurrenz
Die Konkurrenz schläft nicht und bietet ebenfalls Online-Videoportale an.
Maxdome ist nach eigenen Angaben mit über 10.000 Videos das größte Video-on-Demand-Portal Europas. Die Preise für eine Online-Videoausleihe per Streaming starten wie bei Videoload bei 99 Cent. DSL-Provider Arcor hat Anfang Dezember ein
IPTV-Angebot in zunächst 51 Städten gestartet. Darin enthalten ist auch ein Video on Demand Angebot. 2008 möchte Arcor insgesamt 150 Städte mit dem IPTV-Paket versorgen.
Jörg Schamberg